ANTENNE BAYERN Reisetipps Taiwan – Landschaftliches und kulturelles Erbe

Die Republik Taiwan und die Hauptstadt Taipeh sind eine Insel im Westpazifik. Der rechtliche Status des Landes ist nicht vollständig geklärt und der Konflikt zwischen China und Taiwan ist häufig allgegenwärtig. Die Gesamtfläche beträgt rund 35.000 Quadratkilometer und das Land misst an der breitesten Stelle gerade einmal 144 Kilometer. Höchste Erhebung ist der Yu Shan mit 3.952 Metern Höhe. Zwei Drittel der Fläche besteht aus Gebirgszügen. Sie erstrecken sich von Nord nach Süd über die östliche Hälfte des Landes. Der Westen ist stark besiedelt und weist fruchtbare Böden und Ebenen auf.

Etwas über 80 Prozent der insgesamt knapp 23 Millionen Einwohner sind Taiwaner. Dazu kommen noch rund 14 Prozent Chinesen und andere Gruppen. Nur noch zwei Prozent der Bewohner gehören zu den Ureinwohnern Taiwans. Amtssprache ist Chinesisch, wobei die Mehrheit der Einwohner Taiwanisch spricht. Zu den einzelnen auch chinesischen Dialekten kommen noch zahlreiche andere Sprachen.

Sehenswürdigkeiten

Taiwan setzt sich seit mehreren Jahren vermehrt und gezielt für den Naturschutz ein. Verschiedene Naturparks sind dadurch entstanden und das Netz wird immer mehr ausgeweitet. In der Enklave Wulai können Reisende die Ureinwohner bei traditionellen Tänzen und Festen begleiten. Der Atayal-Stamm befindet sich direkt an einem Wasserfall und inmitten üppig grüner Natur.

Das Nationalmuseum für prähistorische Kultur in Peinan ermöglicht einen Einblick in die historische Vergangenheit des Landes. Sarkophage, welche 1980 im Dorf Beinan geborgen wurden, sind hier ausgestellt. Nahe Taidong am Unterlauf des Zhiben befinden sich außerdem heiße Quellen, die schon vor Jahrhunderten zur Heilung genutzt wurden.

Klima und Wetter

Durch Taiwan verläuft die Grenze zwischen der tropischen und der subtropischen Klimazone. Entsprechend der Höhenlagen sind im Norden tropische Einflüsse und im Süden subtropische anzutreffen. Im Sommer, wie auch im Winter weht kräftiger Monsun, der teilweise sehr starke Regenfälle mit sich bringt. Die Zeit der Taifune ist von Mai bis Oktober.

Kulinarisches

Die landestypische Küche ist stark von chinesischen Einflüssen geprägt. Als besondere Delikatesse gelten gekochte Innereien, wie Entenzungen, Blut oder Hälse. Diese werden in einer ganz typischen Gewürzsoße gekocht. Meeresfrüchte und Fisch sind ebenfalls sehr beliebt. Suppen nehmen einen hohen Stellenwert ein und gehören zu jeder Mahlzeit. Empfehlenswert sind die vielen Straßenlokale und Imbissstände. Nirgendwo sonst werden die traditionellen Speisen so liebevoll und gleichsam interessant zubereitet.

Anreise

  • Direktflüge werden in der Regel nicht von Deutschland aus angeboten.
  • Ab München ist Taipeh mit einer Zwischenlandung in knapp 14 Stunden zu erreichen.
  • Mit zwei Stopps wird eine Flugdauer von 18 Stunden erreicht.