ANTENNE BAYERN Reisetipps Island – Die grüne Insel der Geysire

Island ist eine kleine Insel, die sich zwischen Grönland und dem Norden Europas befindet, jedoch näher an Grönland liegt. Reykjavík ist die bekannte Hauptstadt der Isländer, in der sich knapp die Hälfte der Einwohner aufhalten. Mit einer Fläche von über 103.000 Quadratkilometern gilt Island - hinter dem Vereinigten Königreich - als zweitgrößter Inselstaat in Europa. Etwa 10 Prozent der Landfläche sind mit Eis bedeckt, was an der geographischen Lage (sehr weit nördlich) liegt.

Allerdings verfügt Island auch über üppige, grüne Wiesen. Ebenso zieren viele Vulkane die Insel, was die schweflig gelben und schwarzen Ablagerungen erklärt. Höchster Berg des Landes ist mit 2.109 Metern Höhe der Hvannadalshnjúkur. Er befindet sich auf einem Gletscher im Süden Islands. Die Einwohnerzahl beträgt knapp 320.000. Seit 2010 gilt Island als ein möglicher Beitrittskandidat der EU. Seit 1994 ist Island aber bereits Mitglied des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR). Die Isländische Krone gilt als Zahlungsmittel. Die Amtssprache ist Isländisch. Diese Sprache ist nur noch in Island zu finden und es wird geschätzt, dass ca. 300.000 Menschen diese Sprache sprechen.

Sehenswürdigkeiten

Weite Teile des Landes sind noch unberührt, daher kommen besonders Naturliebhaber auf ihre Kosten. Vulkane, kochende Schlammpfuhle, Gletscher und zahlreiche Wasserfälle sind nur einige der vielen Naturschauspiele auf Island. Einer der beliebtesten Orte – und das nicht nur bei Touristen - ist die Blaue Lagune unweit von Reykjavik. Das Thermalfreibad verfügt über eine Wassertemperatur von rund 38 Grad Celsius. Ein Highlight des Landes sind die Walbeobachtungen in Húsavik. Im Sommer kommen hier Walfamilien vorbei und dieses Erlebnis ist einfach unvergesslich.

Klima und Wetter

Das Wetter auf Island ist sehr wechselhaft. So kommt es nicht selten vor, dass sich die Wetterlage innerhalb kürzester Zeit rapide verändert. Die Temperaturen sind als eher kühl zu beschreiben. Selbst im Sommer wird es nie richtig warm. Durch die Klimazone der Polarregion betragen die durchschnittlichen Temperaturen im Juli lediglich 10 Grad Celsius.

Kulinarisches

Probierfreudige dürfen sich auf keinen Fall die Spezialitäten des Landes entgehen lassen. Sehr beliebt sind See- und Stockfisch, sowie Forelle und Lachs, die in allen Variationen zubereitet und serviert werden. Wer einen süßen Gaumen hat, kann sich an üppigen Sahnetorten oder an isländischem Schmalzgebäck erfreuen. Traditionell wird an Festtagen Porrablót mit Kartoffeln oder Rübenmus gegessen. Für Reisende und Gäste des Landes sind die Konsistenz und der Geruch der typischen isländischen Küche manchmal jedoch etwas gewöhnungsbedürftig.

Anreise

  • Per Flugzeug ist Reykjavik ab München in 3,5 Stunden zu erreichen.