ANTENNE BAYERN Reisetipps Bolivien – Indigenes Amerika

Mit einer Fläche von 1.098.581 Quadratkilometern bietet der Plurinationale Staat Bolivien mehr als 10 Millionen Einwohnern Platz. Der Binnenstaat findet sich in Südamerika und grenzt an Peru, Chile, Argentinien, Paraguay sowie Brasilien an. Die Hauptstadt heißt Sucre. Bolivien nutzt mehrere Amtssprachen, wobei hauptsächlich Quechua, Aimara, Guarani und Spanisch zum Einsatz kommen. Aber auch 33 indigene Sprachen sind amtlich anerkannt. Die Landschaft Boliviens ist gleich zwei Mal von den Anden gezeichnet, wobei die beiden Bereiche nicht zusammenhängen. Zwischen den beiden Gebirgszügen findet sich das zentrale Hochland. Höchster Berg mit 6.540 Metern ist der Nevado Sajama.

Die Einwohner Boliviens gehören zu 55 Prozent den sogenannten indigenen Völkern an. Weitere 30 Prozent der Bevölkerung sind Mestizen. Außerdem finden sich im Land auch zahlreiche Europäer, die sich im Zuge des Zweiten Weltkrieges dort angesiedelt haben. Das kulturelle Bild jedoch ist von den indigenen Ursprüngen geprägt.

Sehenswürdigkeiten

Die wohl bekannteste Sehenswürdigkeit beziehungsweise Naturschönheit in Bolivien ist der Titicaca-See. Aber auch die Hauptstadt Sucre kann mit einigen Besonderheiten aufwarten, wobei insbesondere bauliche Sehenswürdigkeiten zu finden sind. Eine weitere schöne Stadt in Bolivien ist La Paz, wo sich auch das bekannte Coca Museum befindet. Von dort aus ist es nicht mehr weit bis zu den Ruinen von Tiahuanaco, die ebenfalls sehr sehenswert sind. Mehr über das Land selbst lässt sich hingegen im Nationalpark Noel Kempff Mercado erfahren. Auch ein Besuch in der Amazonasregion ist dahingehend sehr spannend.

Klima und Wetter

Da Bolivien neben zahlreichen Gebirgszügen auch Heimat der Hochebenen und des Tieflandes ist, finden sich dort entsprechend viele klimatische Unterschiede. So ist die Gegend um den Titicaca-See von einem gemäßigten Höhenklima geprägt, das wenige durch die Jahreszeit bedingte Schwankungen vorzuweisen hat. Auf der östlichen Seite der Anden hingegen herrscht eher subtropisches Klima, was eine hohe Luftfeuchtigkeit und sehr warme Temperaturen mit sich bringt. Das Tiefland zeichnet sich durch ein sogenanntes Savannenklima aus, während der Regenwald Boliviens tropisches Klima hervorbringt.

Kulinarisches

Bezeichnend für die bolivianische Küche sind pikante Würzungen, wobei die Schärfe meist mit gesonderten Soßen erreicht wird. Fleisch spielt eine große Rolle in Bolivien. Insbesondere Rind-, Lama- und Schaffleisch wird dort oft aufgetischt, aber auch Geflügel findet sich häufig in den Gerichten. Typische Speisen sind Humintas oder Empanadas.

Anfahrt

  • Per Flugzeug ist es möglich von München aus nach Bolivien zu reisen.
  • Es muss mit einer Flugzeit von 23 bis 28 Stunden gerechnet werden.
  • Hin- und Rückflug nach Bolivien kosten pro Person etwa 1.300 bis 2.000 Euro.
  • Die Anfahrt mit dem Auto ist von München aus nicht möglich.