ANTENNE BAYERN Reisetipps Venezuela – Naturschönheiten und mehr

Die Bundesrepublik Venezuela ist ein südamerikanischer Staat. Mit Grenzen zu Kolumbien, Guyana und Brasilien liegt das Land an der Karibikküste. Größte Stadt und zugleich Hauptstadt ist das nördlich gelegene Caracas. Die Stadt gilt als Kultur- und Wirtschaftszentrum. Mit einer Gesamtfläche von rund 916.000 Quadratkilometern ist Venezuela landschaftlich sehr vielfältig. Die Anden erstrecken sich in einem Bogen von Ost nach West über das Land. Außerdem sind Wüstenlandschaften, Hochland, Sümpfe und Ebenen vorzufinden. Höchster Berg Venezuelas ist mit 4.981 Metern Höhe der Pico Bolivar.

Venezuela hat ca. 29 Millionen Einwohner. Mehr als die Hälfte sind Mestizen, die Nachfahren der weißen und indigenen Bevölkerung. In der Verfassung des Landes ist Kastilisch als Amtssprache festgelegt. Die vielen indigenen Sprachen werden ebenso als Amtssprachen anerkannt.

Sehenswürdigkeiten

In Venezuela sind neben Kultur und Geschichte vor allem die Naturschönheiten eine Reise wert. Caracas als Hauptstadt bietet zahlreiche Denkmäler und historische Bauten. Im Westen des Landes zieht die Basilika der Jungfrau von Chiquinquira regelmäßig Besucher und Touristen an. Auch die Städte Merida und Coro gehören zu den sehenswerten Regionen des Landes. Unbedingt auf dem Reiseplan sollte auch ein Besuch der Orinoco-Ebene und des Maracaibo Tieflands stehen. Die Küstenregionen laden mit traumhaften Stränden und glasklarem Wasser zum Erholen ein.

Klima und Wetter

In Venezuela sind alle Klimazonen von tropisch feucht bis alpin anzutreffen. Regenzeit ist von Mai bis Oktober und betrifft den größten Teil des Landes. Abhängig von den einzelnen Höhenlagen sind auch die Temperaturen. Im Hochgebirge sind dauerhafte Schneefelder anzutreffen. Grundsätzlich liegt das Land in der tropischen Klimazone. Diese ist unterhalb von 800 Metern vorherrschend. Die Temperaturen erreichen durchschnittlich 26 bis 28 Grad Celsius.

Kulinarisches

Regional ist die Küche recht unterschiedlich. Hauptnahrungsmittel ist der Arepa. Der Maisfladen wird in verschiedenen Variationen gefüllt oder pur gegessen. Er steht auf dem täglichen Speiseplan der Einheimischen. Eines der Nationalgerichte ist Pabellon criollo, Frittierte Bananenscheiben mit schwarzen Bohnen, Reis und hachiertem Fleisch. Mais wird als Hauptzutat bei fast allen Speisen verwendet. Großer Beliebtheit erfreuen sich die Empanadas. Ebenfalls aus Mais hergestellt werden diese Teigfladen gefüllt und anschließend frittiert. Eine der beliebtesten Nachspeisen ist Dulce de lechosa. Dies ist eine typisch venezolanische Süßspeise aus Papaya.

Anreise

  • Grundsätzlich besteht zwischen Deutschland und Venezuela keine direkte Flugverbindung.
  • Ab München mit Ziel Caracas werden mit einer Zwischenlandung 13,5 Stunden Flugzeit benötigt.
  • Bei zwei Zwischenstopps beträgt die Flugdauer etwa 21 Stunden.