ANTENNE BAYERN Reisetipps Nicaragua – Land der tausend Vulkane

Nicaragua liegt in Zentralamerika und hat zwei Festlandgrenzen. Ansonsten grenzt das rund 129.000 Quadratkilometer große Land im Osten an die Karibik und im Westen an den Pazifik. Die Hauptstadt Managua ist durch seine großen Seen und Lagunen innerhalb der Stadt etwas ganz Besonderes. Charakteristisch für Nicaragua ist die Kette von aktiven Vulkanen, die parallel zur Pazifikküste das Land durchzieht. Eine große Regenwaldregion befindet sich im Osten. Mit 2.438 Metern Höhe ist der Pico Mogotón an der Nordgrenze der höchste Berg Nicaraguas.

Von den knapp 5 Millionen Einwohnern leben die meisten an der Pazifikküste, wohingegen der Süden und Osten sehr dünn besiedelt ist. Etwa 97 Prozent der Einheimischen sprechen Spanisch. Dies ist auch Amtssprache. Dazu kommen noch verschiedene andere Sprachen wie Kreolisch, Miskito oder Sumu.

Sehenswürdigkeiten

Die Ruinen von León Viejo am Fuße des Momotombo Vulkans gehören zu den UNESCO Weltkulturerbestätten. Viele Kolonialbauten sind im ganzen Land verstreut und bestechen durch ihren ganz eigenen Charme. Eine der bedeutendsten Sakralbauten Mittelamerikas steht in León. Die Catedral Metropolitana wurde 1747 erbaut und erst 1825 vollständig fertig gestellt.

Unbedingt sehenswert sind die 354 Inseln im Nicaraguasee. Reich an Vegetation und durch einen Vulkanausbruch entstanden, ziehen sie Einheimische und Touristen gleichermaßen an. Auch die Karibik- und Pazifikküsten des Landes sind ideal für Badefreunde und Sonnenanbeter. Klares Wasser und feine Sandstrände warten hier auf Besucher.

Klima und Wetter

Nicaragua kann mit feucht-warmer bis hin zur tropischen Klimazone aufwarten. An der Küste und im Tiefland sind die Temperaturen recht stabil und die Durchschnittstemperatur beträgt 25 Grad Celsius. In den Höhenlagen schwanken die Temperaturen zwischen 15 und 25 Grad. An der Karibikküste sind die Niederschlagsmengen am größten. Das westliche Hochland und das pazifische Tiefland bleiben größtenteils von Regen verschont. Von Mai bis November herrscht an der pazifischen Seite Regenzeit. Zwischen Juli und Oktober ist die Gefahr von Hurrikanen am stärksten.

Kulinarisches

Das Land verfügt über zahlreiche Restaurants mit internationalen Speiseangeboten. Die typische Landesküche ist am ehesten in kleinen Restaurants und sogenannten Comedores anzutreffen. Wichtig ist den Einwohnern besonders das Mittagessen. Gallo Pinto, ein Gemisch aus Reis und Bohnen wird mindestens einmal am Tag gegessen. Als typisch für Nicaragua gilt Baho. Dieses Gericht setzt sich aus Fleisch, Bananen und Gemüse zusammen. Einheimische Obstsorten wie Mangos, Papayas, Guaven, Pitayas oder Pfirsiche werden zu sehr leckeren Nachspeisen verarbeitet.

Anreise

  • Direktflüge von Deutschland nach Nicaragua sind nicht möglich.
  • Ab München beträgt die Flugzeit mit mindestens einer Zwischenlandung 18 Stunden.