15.07.2019 | Reise Waldbrand wütet auf Sardinien: Strand und Hotels wegen Feuer geräumt

Die Ostküste der Urlaubsinsel Sardinien kämpft mit schweren Waldbränden. Mehrere Häuser, Hotels und mindestens ein Strand mussten geräumt werden. Die italienischen Behörden schließen sogar Brandstiftung als Ursache nicht aus.

Quelle: reisereporter.de / Alessandro Ricca

Ein großer Waldbrand wütet an der Ostküste Sardiniens. Die Feuerwehr kämpfte am Wochenende nahe der Küstenstadt Tortolì gegen die Flammen, wie lokale Medien berichten.

Demnach war der Brand bereits am Samstag (13.07.) ausgebrochen. Rund 20 Häuser, zwei Hotels, ein Campingplatz und der örtliche Strand wurden geräumt.

Bis zum Sonntag seien etwa 800 Hektar Land verbrannt, berichtete der TV-Sender RAI. 

Foto: Uncredited/Italian Firefighters/AP/dpa

Das Feuer bei Tortolì war nicht der einzige Grund zur Sorge. Nach Angaben der Zeitung „La Nuova Sardegna“ brannte es an insgesamt 41 Orten auf der italienischen Mittelmeerinsel.

Brandursache unklar: War es Brandstiftung?

Die Brandursache ist bis dato noch nicht geklärt. Die Behörden vermuten allerdings, dass es sich bei einigen Feuern sogar um Brandstiftung handeln könnte. Für den Ausbruch bei Tortolì steht ein Bauer in Verdacht, der unachtsam Holz verbrannt haben soll - bei Temperaturen von 30 Grad und mehr.

Unwetter machen Urlaubern zu schaffen

Vergangene Woche wurde schon die italienische Adria-Region von einem heftigen Unwetter heimgesucht. Urlauber wurden an Stränden von Sturm und Hagel überrascht und mussten fliehen. In Griechenland waren die Unwetter noch heftiger, dort kamen mindestens sechs Menschen ums Leben.