24.01.2019 | Technik Amazon Fake-Mail: Vorsicht vor dieser Betrugsmasche

Aktuell kursieren in den E-Mail-Postfächern gehäuft Spam-Mails, die täuschend echt nach dem Online-Versandhändler Amazon aussehen. Was auf den ersten Blick wie eine offizielle Nachricht aussieht, ist in Wirklichkeit aber das Werk von Betrügern.

Foto: Sebastian Gollnow/dpa

Kurz nachdem ihr ein Produkt bei Amazon bestellt habt, ist sie meistens schon in eurem E-Mail-Postfach - die Bestellbestätigung. Aktuell warnen Verbraucherschützer aber davor, E-Mails einfach unüberlegt zu öffnen, wenn sie wie eine Nachricht von Amazon aussehen. Denn in den letzten Tagen sind vermehrt Betrugs-Mails im Namen von Amazon aufgetaucht. Vor allem vor einem sollten sich Empfänger hüten, nämlich auf die in der Mail enthaltenen Links zu klicken.

Betrüger wollen eure Daten abgreifen

Diese Betrugs-Mails unterscheiden sich auf den ersten Blick erstmal nicht von gewöhnlichen E-Mails von Amazon. Im aktuellen Fall erhalten Betroffene eine Mail, indem über den Versand eines Artikels vom Verkäufer reBuy reCommerce GmbH informiert wird. Für weitere Details zur Bestellung sollen Nutzer auf einen Link klicken. Jedoch weder Amazon, noch der Verkäufer rebuy sind für diese E-Mails verantwortlich. Es handelt sich um eine aktuelle Betrugsmasche, bei der Hacker eure Daten abfangen wollen.

So können solche Fake-Mails aussehen:

So schützt ihr euch vor den Amazon-Betrugsmails:

1. Schaut euch die E-Mail-Adresse ganz genau an:

Auch wenn in der Betreffzeile Amazon steht, kann es sich trotzdem um einen Betrug handeln. Schaut euch deswegen die E-Mail-Adresse des Versenders genau an.

Folgende Adressen werden nach Informationen der Spam-Experten von Onlinewarnungen.de zum Beispiel für die aktuellen Betrugs-Mails genutzt:

  • Amazon.de <versandbestaetigung@amazon.de>
  • bestellung@amazon.demaria.fernandez@memorial.com.do
  • Amazon.de <messages@amazon.de>
  • messages@amazon.deinfo@chirurgie-frechen.de <messages@amazon.deinfo@chirurgie-frechen.de>
  • Amazon.de <versand@amazon.de>
  • Amazon.de <bestellung@amazon.de>
  • <admin@powder-coatings.co.uk>
  • <bestellbestaetigung@amazon.de>
  • Amazon.de <„versandbestaetigung@amazon.defranke“@aerztehaus-suedhang.de>
  • Amazon.de <messages@amazon.devolker.handwerk@bmev.de>
  • <amazon.de@missing_domain>

2. So unterscheidet sich die Fake-E-Mail von originalen Amazon-Mails:

  • In der gefälschten Versandbestätigung fehlt eure Versandadresse. Die steht in den offiziellen Mails von Amazon mit drin.
  • Die Artikelbeschreibung fehlt, es wird nur der Preis genannt. In original Amazon-Mails wird immer der Artikel kurz beschrieben.
  • Amazon schickt euch niemals Anhänge in einer E-Mail.

3. E-Mail sofort löschen und keine Links oder Anhänge öffnen

Wenn ihr euch nicht sicher seid, ob ihr etwas bestellt habt, dann schaut im Zweifelsfall einfach im Kundencenter von Amazon unter euren aktuellen Bestellungen nach. Taucht das erwähnte Produkt aus der Mail nicht auf, löscht die Mail unverzüglich.

Öffnet keine Anhänge, diese können Schadsoftware enthalten. Klickt auch auf keinen Link in der Betrugs-Mail, dadurch können die Betrüger an eure Daten kommen. Loggt euch mit euren Zugangsdaten auch nur auf der offiziellen Homepage von amazon.de ein.