11.04.2018 | Technik Anonym surfen, Wegwerf-Mail-Adressen und alte Apps löschen: So schützt ihr eure Daten im Netz

Spätestens seit dem Datenskandal bei Facebook fürchten viele Web-Nutzer, dass ihre persönlichen Angaben in Hände geraten, wo sie nicht hingehören. Ein Allheilmittel in Sachen Datenschutz gibt es nicht, schließlich wollen alle die Möglichkeiten des Internets nutzen. Wie ihr eure Daten dennoch besser schützt, erfahrt ihr hier.

Sind meine Facebook-Daten und meine Freundesliste bei Cambridge Analytica gelandet? Nach dem Datenskandal bei Facebook fragen sich das immer mehr Nutzer. Das soziale Netzwerk ist inzwischen dabei die Betroffenen zu informieren, immerhin. "Das ist auch das Mindeste, was man nach so einem Datenmissbrauch erwarten kann", denken sicher die meisten. Gleichzeitig wurden die Internet-Nutzer erneut alarmiert, wie groß die Gefahr ist, dass persönliche Daten dort landen, wo man sie nie hätte haben wollen.

Wie kann ich meine Daten beim Surfen im Internet besser schützen?

Auf der anderen Seite sind wir bereit, viele Details preis zugeben: Google Maps braucht euren Standort, um euch zu navigieren. Instagram muss auf eure Handykamera zugreifen, damit ihr schöne Fotos posten könnt. Skype greift auf euer Mikrofon zu, damit ihr überhaupt telefonieren könnt. Smartphone-Apps diese Berechtigungen einzuräumen, ist natürlich logisch um die Dienste entsprechend nutzen zu können. Aber viele Apps fordern auch Rechte, die für ihre Funk­tion über­flüssig sind. Nur ein Beispiel, wie die Anbieter an Daten kommen, um mehr über euch zu erfahren. Deshalb ist es sinnvoll, sich regelmäßig zu fragen: Ist alles, was ich von mir preisgebe, auch wirklich notwendig. Deshalb haben wir für euch die wichtigsten Tipps zusammengefasst, wie ihr eure persönlichen Daten im Netz bestmöglich schützt. Wie ihr sicher online unterwegs seid, erfahrt ihr in unserer Bildergalerie.