01.02.2016 | Internetsicherheit Facebook, Google+ und Instagram: Leichtsinn in Sozialen Netzwerken

Pärchenbilder, Urlaubsziele oder Freitag-Abend-Action - viele geben auf Sozialen Netzwerken ihr halbes Leben wieder. Oftmals führt dieses digitale Leben, das sich viele aufbauen zu einem grundsätzlichen Leichtsinn, der fatal enden kann. Mehr Vorsicht ist geboten. ANTENNE BAYERN zeigt wie.

Die Kommunikation in Sozialen Netzwerken ist mittlerweile alltäglich geworden. Auf Facebook, Google+ und Co. sind Menschen aller Altersklassen anzutreffen. Leider machen viele - ob jung oder alt - leichtsinnige Fehler, die durch etwas mehr Vorsicht verhindert werden könnten. 

Problematisch ist vor allem der gedankenlose Umgang mit persönlichen Daten, Informationen oder Fotos. Man gibt Informationen über sich preis, die einerseits die Freunde in Netzwerk sehen können, aber oftmals auch völlig Fremde. Berühmtes Beispiel: Frau Müller postet öffentlich ein Urlaubsfoto auf Facebook und hat ungünstigerweise ihre Adressdaten hinterlegt. Als sie mit ihrer Familie wieder aus dem Urlaub kommt, ist ihre Wohnung komplett leergeräumt, weil ein für Einbruch bekannter Herr Meier seine Chance ergriff und zuschlug.

So sind Soziale Netzwerke keine Bedrohung:

  • Tipp 1: A und O für einen guten Umgang mit Sozialen Netzwerken sind Sicherheitsbewusstsein und Vorsicht. Nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene sollten stets darauf achten, bewusst in Sozialen Netzwerken zu agieren.

  • Tipp 2: Wählen Sie nicht irgendein Soziales Netzwerk, sondern informieren Sie sich über geläufige mit entsprechend auswählbaren Sicherheitsoptionen. Diese sollten Sie nutzen bzw. sich im Vorhinein von Ihren Verwandten oder Freunden zeigen lassen. 

  • Tipp 3: WICHTIG: Lesen Sie aufmerksam die AGBs des jeweiligen Sozialen Netzwerkes. Unter Umständen geben Sie Ihre Bild- und Datenrechte ab. 

  • Tipp 4: Sollte Ihr Kind besonders aktiv in Sozialen Netzwerken sein, dann nehmen Sie sich Zeit, um daran teilzuhaben. So sind Sie involviert, lernen gemeinsam etwas mit Ihrem Kind UND Sie behalten die Dynamik der Inhalte und Einstellungen im Blick.

  • Tipp 5: In manchen Netzwerken werden Bezahlsysteme verwendet. Sollten Sie davon Gebrauch machen, dann achten Sie darauf, im Anschluss alle Bank- und Kreditkartendaten zu löschen. 

    Mehr Informationen zu Kaufen im Netz finden Sie HIER.

Dabei kann man seine Sicherheit im Netzwerk durch ein paar gekonnte Klicks in den Einstellungen massiv erhöhen. 

Interessanterweise ist das vielen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen durchaus bewusst - aber aus Bequemlichkeit oder fehlender Hintergrundinformationen bleiben sie untätig. Die Einstellungen zum Schutz der Daten sind nicht selten gut versteckt. Hier lautet die Devise: Tipps aus dem Bekanntenkreis einholen, Suchmaschinen befragen oder einfach etwas länger nach den wichtigen Sicherheitseinstellungen suchen.