26.02.2018 | Technik Handyakku und Autobatterie: Was ihr bei der Kälte beachten müsst

Der Akku vom Handy macht schlapp und das Auto springt nicht an. Die eisige Kälte bringt Batterien an ihre Grenzen. Was ihr jetzt im Winter beachten müsst.

Die Kälte schadet der Performance eurer Handys. Der Grund: Die chemischen Prozesse laufen durch die geringere Temperatur langsamer. Ab einem gewissen Punkt kann dann das Handy auch ganz ausfallen. Das hängt vor allem von der Qualität des Akkus ab.

Elektronische Geräte solltet ihr bei Minusgraden nicht im Auto liegen lassen. Dadurch kann der Akku beschädigt werden. Solltet ihr trotzdem euer Handy draußen vergessen haben, gibt es einen Tipp von Physiker Dr. Tobias Placke:

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Auch Autobatterien machen gerne schlapp, wenn es draußen friert. Das liegt daran, dass der kalte Motor nicht so drehfreudig ist und die Batterie mehr Energie braucht. Gleichzeitig verlangsamen sich durch die Kälte die chemischen Prozesse in der Batterie. 

Unsere Tipps:

  • Wenn eure Batterie schon älter ist und ihr euer Auto länger nicht bewegt habt, stellt vor dem Anlassen alle Stromfresser (Sitzheizung, Scheibenwischer, Licht, etc.) ab.
  • Verzichtet auf Kurzstrecken.
  • Ladet euer Handy nicht im Auto.
  • Legt ein Überbrückungskabel in den Kofferraum, falls ihr doch mal nicht loskommt.