09.12.2021 | Technik Neues Smartphone – Das ist wichtig beim „Umzug“ auf das neue Handy

Endlich ist es da, das langersehnte neue Smartphone. Aber noch ist es nicht einsatzbereit. Es muss noch eingerichtet werden. Was dabei alles bedacht werden muss und wie es funktioniert, verrät diese Checkliste.

Foto: Pixabay / Dariusz Sankowski
Das wird gebraucht

Für die Einrichtung des neuen Handys sollten ein paar Dinge und Daten griffbereit sein. Neben dem neuen wird auch das bisherige Handy benötigt. Bei beiden Geräten sollte der Akku ausreichend geladen sein, damit es nicht zu Unterbrechungen bei der späteren Datenübertragung kommt. Es wird die SIM-Karte, der zugehörige PIN und ein Kartenschachtöffner für den SIM-Slot gebraucht. Auch ein W-LAN-Zugang und das jeweilige Kennwort für die Anmeldung müssen vorhanden sein. Die Zugangsdaten für das Google-Konto bzw. die Apple-ID, werden meist ebenfalls benötigt. In manchen Fällen ist zudem ein Kabel für die Datenübertragung von Handy zu Handy nötig.

Datenübertragung vom alten auf das neue Handy

Kontakte, Dokumente, Bilder, Musik und WhatsApp-Chats müssen ihren Weg vom alten auf das neue Gerät finden. Das genaue Vorgehen richtet sich hierbei nach den jeweiligen Geräten bzw. Betriebssystemen. Unter dem folgenden Link gibt es eine detaillierte Anleitung zu den verschiedenen Datenübertragungsmöglichkeiten beim Handywechsel. Es kann sich lohnen, bei der Datenübertragung etwas „auszumisten“ statt blindlings alles zu übertragen. Veraltete Kontakte, ungenutzte Apps und überflüssige Dateien stören nur die Übersichtlichkeit auf dem neuen Gerät und nehmen Speicherplatz weg.

SIM-Karte einlegen

Damit das neue Smartphone ans Mobilfunknetz angebunden ist, muss es mit einer SIM-Karte versehen sein. Hier wird am besten nach Anleitung des Geräteherstellers vorgegangen. Einige neue Geräte benötigen keine physische SIM-Karte mehr, sondern arbeiten stattdessen mit einer eSIM, die entsprechend eingerichtet werden muss.

Sicherheitseinstellungen vornehmen

Um die Daten auf dem Gerät vor unerwünschten Zugriffen zu schützen, sollte Wert auf gute Sicherheitseinstellungen gelegt werden. Teilweise ist das bereits über die automatischen Einrichtungsschritte des Gerätes möglich. Hier kann beispielsweise bestimmt werden, wie der Sperrbildschirm aufgehoben werden kann oder welche Authentifizierung beim Einschalten nötig ist. Meist besteht die Wahl zwischen PIN, Passwort, Muster oder Fingerabdrucksensor.

Bei Android-Handys kann ein zusätzlicher Virenschutz nicht schaden. Auch Online-Konten, auf die über das Smartphone zugegriffen wird, sollten gut geschützt sein. Hier ist eine Zwei-Faktor-Authentifizierung empfehlenswert. Falls noch nicht vorhanden, sollte über den Mobilfunkanbieter eine Drittanbietersperre eingerichtet werden. Sie verhindert das ungewollte Abschließen versteckter Abos. Damit das Handy dauerhaft gut geschützt ist, sind regelmäßige Aktualisierungen wichtig.

Apps überprüfen

Falls noch nicht alle benötigten Apps vorhanden sind, müssen diese noch heruntergeladen und installiert werden. Gleichzeitig kann es sinnvoll sein, dass Geräte auf unnütze Apps zu prüfen. Einige Hersteller liefern ihre Geräte mit vorinstallierten Apps, die vielleicht gar nicht gebraucht werden. Damit sie nicht unnötig Speicherplatz, Daten und Energie verbrauchen, können sie deinstalliert oder zumindest deaktiviert werden.

Personalisierung

Nun muss das neue Gerät noch an die eigenen Vorlieben angepasst werden. Dazu gehören Bildschirmhintergrund, Klingeltöne und noch vieles mehr.
In den Einstellungsmöglichkeiten von Smartphones finden sich aber auch einige nützliche Funktionen, die bedacht werden sollten. Beispielsweise kann es sinnvoll sein, den Datenverbrauch zu optimieren. Automatische Aktualisierungen und ähnliches finden dann nicht mehr im mobilen Netz, sondern nur bei W-LAN-Verbindung statt. Bei entsprechenden Tarifen wird so das Datenvolumen geschont. Auch um die Akkulaufzeit zu optimieren, gibt es entsprechende Einstellungsmöglichkeiten.