11.10.2019 | Technik Sicher mit dem Handy bezahlen - die besten Tipps

Was muss man beachten, wenn man künftig mit dem Smartphone zahlen möchte? Wir sagen's euch!

Während das Bargeld auch in Bayern in den Hintergrund rückt, möchten immer mehr Menschen mobil mit dem Smartphone bezahlen. Doch stets stellt sich dabei die Frage, welche Maßnahmen ergriffen werden müssen, um zu einem passenden und günstigen Anbieter zu finden. Wir haben die wichtigsten Punkte, die es bei der Auswahl und Durchführung zu beachten gilt, noch einmal genau unter die Lupe genommen.

Eine Vielzahl an Systemen


Doch welcher Schwerpunkt sollte nun gesetzt werden, wenn es darum geht, den richtigen Dienstleister für sich zu finden? Der Markt bietet zahlreiche verschiedene Angebote, die alle ihre Stärken haben. Wir empfehlen, zunächst auf Komfort und Handhabung zu achten. Dafür präsentiert sich zum Beispiel der Geldtransfer von Western Union als eine sehr gelungene Option. Bei diesem Anbieter ist es über die App und am Desktop möglich, den gewünschten Betrag rund um die Welt zuverlässig und schnell zu transferieren.

Weiterhin spielen natürlich die Kosten des jeweiligen Anbieters eine große Rolle. Gerade dann, wenn die Technik immer wieder in Anspruch genommen werden soll, ist es wichtig, die Kosten in einem akzeptablen Rahmen zu halten. Denn neben laufenden Gebühren, kommen die Gebühren einzelner Transaktionen dazu, die es zu vergleichen gilt. Mittlerweile gibt es reichlich Angebote, so dass man in der Regel, schnell eine für sich geeignete Lösung finden kann.

SSL-Verschlüsselung ist Pflicht

Gleichsam ist es entscheidend, auf die Sicherheit des einzelnen Systems zu achten. In den vergangenen Jahren tat sich dabei vor allem die SSL-Technik als ein sehr guter Standard hervor. Hierbei handelt es sich um eine Methode, mit der alle Daten sicher verschlüsselt bevor sie übertragen werden. Mit diesem kleinen Zwischenschritt haben Unbekannte und dritte Personen nicht mehr die Möglichkeit, Schaden mit den Daten anzurichten. 

Sind alle Seiten eines Zahlungsdienstleisters auf diese Weise verschlüsselt, was grundsätzlich auch für den mobilen Bereich gilt, so ist die Wahrscheinlichkeit von Missbrauch sehr gering. Dienstleister, die diese Sicherheitsvorkehrungen nicht getroffen haben, sollten bei der Auswahl dringend vernachlässigt werden.

Sicherer als Kreditkarten

Im Hinblick auf die Sicherheit müssen sich die neuen Systeme schon mal nicht verstecken. Dies liegt vor allem daran, dass nur ein kleiner Teil der Daten übermittelt werden muss, um eine Zahlung vorzunehmen oder Zahlungen zu empfangen. Denn häufig sind die sensiblen Daten direkt mit der E-Mail-Adresse verknüpft und können sicher verwahrt werden. Bei dieser Methode, müssen verhältnismäßig geringe Datenangaben gemacht werden, um eine Transaktion vorzunehmen.

Damit zeigt sich die mobile Bezahlung als ein besonders sicheres und attraktives Zahlungsmittel. Dies belegt auch der Vergleich mit den gängigen Kreditkarten, bei denen stets die ganze Nummer angegeben werden muss, um eine Zahlung anzuweisen. Die vollständige Angabe von Daten birgt dann eben die erwähnten Sicherheitsrisiken.

Die unbewusste Zahlung?

Eine bisher noch große Sorge, ist die unbewusste Zahlung, bzw. Abbuchung einer Summe vom Mobiltelefon, die man nicht freigegeben hat. Dabei wird einerseits befürchtet, dass das eigene Mobiltelefon in die Nähe eines wiederrechtlich genutzten Lesegerätes kommt und vor kriminellen Machenschaften ungeschützt ist. Andererseits gibt es die Vorstellung, dass man Einkäufe von Fremden versehentlich bezahlt und dies erst viel später merkt. Laut Experten ist weder das eine noch das andere Szenario möglich, und das aufgrund der NFC-Technologie. Der kontaktlose Austausch von Daten zwecks Bezahlung, ist nur möglich, wenn die Entfernung der beiden Geräte nicht größer als wenige Zentimeter ist und das Zahlungsterminal auch tatsächlich aktiviert ist.

Dazu gibt es eine weitere Sicherheitstechnik, die dafür sorgt, dass die mobile Zahlung noch sicherer ist. Zu den oben genannten Voraussetzungen, muss dann noch bewusst der Bildschirm entsperrt werden, beispielsweise per Face-ID, Code oder Fingerabdruck. All diese Faktoren zusammengenommen, erscheinen die oben erwähnten Befürchtungen eher unwahrscheinlich. Auch bei einem Verlust des Smartphones ist das Geld für die mobile Zahlung nicht verloren, da der Zugriff entsprechend geschützt ist. Dazu kommen im besten Fall code- und passwortgeschützte Apps, die Unbefugten den Zugriff verweigern und bei wiederholter Falscheingabe die komplette Sperrung veranlassen.