04.11.2014 | Technik Viren-Video verpestet Facebook-Account: Daran erkennen Sie die Fake-Nachrichten

27 Millionen Deutsche sind im sozialen Netzwerk Facebook unterwegs. Ganz viele davon werden gleich wieder auf dem Schulweg oder in der Arbeit mal schnell bei Facebook reinschauen. Doch Vorsicht! Denn im eigentlich sicher geglaubten Facebook-Chat lauert ein fieser Schädling...

Viren-Video verpestet Facebook-Account: Daran erkennen Sie die Fake-Nachrichten
Foto: Facebook ist trotz des Spionagesakndals beliebt. Foto: Oliver Berg

Doch was hat es mit dem auf sich? Facebook- Nutzer werden über ein angebliches Video in die Falle gelockt. Man bekommt ein Video geschickt und darunter steht der Satz: „Sieh dir das Video an, indem du auf dein Bild klickst“ . Aber wer das macht, der handelt sich jede Menge Ärger ein. Man kommt nämlich auf eine Seite, die zwar genau aussieht, wie Facebook. Doch diese Seite wurde von Betrügern nachgebaut. Und die Betrüger haben plötzlich Zugriff auf die Facebook-Daten und können damit machen, was sie wollen. Wenn sie Deinen Freunden mit deinem gekaperten Account jetzt zum Beispiel ebenfalls die gefakten Nachrichten schicken, haben die sich auch sofort den Schädling eingehandelt und so weiter... Und die Betrüger können weit schlimmere Dinge mit Deinen Daten anfangen...
Deshalb: Auf keinen Fall auf den Link klicken, wenn man ihn geschickt bekommt. Wer schon auf die Betrüger reingefallen ist, der muß die falsche Facebook- Seite gleich wieder entfernen. Wie das geht, verraten wir in der Galerie.

  • 1.

    Klicken Sie auf keinen Fall den Link mit dem Betreff "Watch the video by clicking on the picture which belongs to you. ..48" oder ähnlichem Wortlaut an. Wenn die Nachricht von einem Freund kommt, fragen Sie diesen was sich hinter der Nachricht und dem Link versteckt.

  • 2.

    Informieren Sie Freunde falls Sie so eine Nachricht von einem Freund (Jemand, mit dem Sie auf Facebook befreundet sind) bekommen haben. Oft wissen Betroffene gar nichts davon dass Sie den schädlichen Browser Add-On installiert haben.

  • 3.

    Besonders anfällig für diesen Schädling sind die Browser Chrome und Opera.

  • 4.

    Falls Sie den Link doch angeklickt haben, gehen Sie auf Systemsteuerung, auf das schadhafte Programm "Video AdPulsing" und klicken Sie auf deinstallieren.

  • 5.

    Lassen Sie ein Anti-Virus-Programm über Ihren Rechner laufen. Kostenlose Virenscanner finden Sie zum Beispiel hier auf dieser Seite.