05.04.2019 | Verbraucherschutz Abzocker-Abklatsch von Netflix und Co: Hinter diesen Streaming-Diensten stecken Betrüger

Die neuesten Serien reinziehen oder mal wieder den Lieblingsfilm anschauen: Streaming-Dienste wie Amazon Prime, Maxdome, Netflix oder Sky sind sehr angesagt. Es gibt aber immer mehr Fake-Anbieter mit teuren Abofallen, vor denen Verbraucherschützer warnen.

  • Streaming-Dienste wie Netflix sind beliebt. Abzocker wollen den Hype mit Fake-Angeboten ausnutzen.

    Streaming-Dienste wie Netflix sind beliebt. Abzocker wollen den Hype mit Fake-Angeboten ausnutzen.

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Nicht nur die letzte Staffel der beliebten Fantasy-Serie „Game of Thrones“ steht bevor. Streaming-Anbieter wie Amazone Prime, Maxdome, Netflix oder Sky locken ihr Publikum immer mehr mit einem riesigen Angebot an neuen Filmen und Serien. Das wollen sich auch Betrüger immer häufiger zunutze machen.

Verbraucherschützer erhalten zahlreiche Beschwerden über ein Netzwerk von dubiosen Video-Streaming-Diensten. Und die Experten warnen: Denn dahinter versteckt sich fiese Abzocke. Vor allem wer nach kostenlosen Streaming-Angeboten sucht, kann schnell in eine Abofalle tappen.

Tückisch: Fakes schwer von seriösen Angeboten zu unterscheiden

Oft sind die Fake-Streaming-Portale so professionell gemacht, dass sie schwer von vertrauenswürdigen Anbietern zu unterscheiden sind. Die Namen und URLs der Webseiten orientieren sich an gängigen Silben wie „flix“, „play“ und „stream“.

Verbraucherzentralen haben schon über 200 solcher Adressen gezählt. Damit ihr auf keinen Fall darauf reinfallt, haben wir die bisher bekannten Fake-Namen hier in einem „A bis Z“ zusammengefasst. Einige davon wurden bereits wieder aus dem Netz genommen.

Probeabos als Lockmittel

Um Internet-Surfer in die Abofalle zu locken, täuschen die Betreiber der Seiten kostenlose Angebote vor. Wer sich registriert, bekommt aber keine formelle Abo-Bestätigung per Mail. Filme und Serien gibt es ebenfalls nicht zu sehen. Stattdessen kommt wenige Tage später per Mail eine satte Rechnung für das vermeintliche Jahresabo, zum Teil über mehrere hundert Euro. 

Betrüger setzen Opfer unter Druck

Dazu können penetrante Telefonanrufe kommen, dass der offene Betrag sofort zu begleichen sei. Um den Druck weiter zu erhöhen, verschicken die Betrüger falsche Inkassoschreiben mit Zahlungsaufforderungen. Sogar Mails mit Pfändungsterminen wurden schon verschickt. Das oberste Ziel der Abzocker: Die Betroffenen zum Zahlen bewegen.

Fake-Abo abgeschlossen: Wo bekomme ich Hilfe?

Verbraucher, die unsicher sind, ob die Forderung einer Streaming-Webseite berechtigt ist, können sich bei der Verbraucherzentrale beraten lassen. Eine Übersicht, wo die nächste Anlaufstelle ist, findet ihr hier.

Die Experten empfehlen, sich von Mails und Schreiben der vermeintlichen Streaming-Anbieter nicht einschüchtern zu lassen. Zahlungsaufforderungen sollten Betroffene ignorieren und stattdessen Anzeige bei der Polizei erstatten.

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