27.04.2020 | Verbraucherschutz Das ändert sich im Mai: Mindestlohn steigt, Porto sinkt, Kurzarbeit

Auch im Mai gibt es wieder einige Änderungen für Verbraucher. In manchen Branchen steigt der Mindestlohn, Pakete verschicken wird günstiger und Autofahrern drohen höhere Bußgelder.

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Mindestlohn für Maler, Lackierer und Steinmetze steigt

Ungelernte Arbeitskräfte im Bereich Maler und Lackierer bekommen ab Mai einen höheren Mindestlohn. Dieser steigt auf 11,10 Euro. Gesellen bekommen zukünftig bundesweit mindestens 13,50 Euro pro Stunde. 

Im Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerk steigt der Mindestlohn auf 12,20 Euro.

Pakete verschicken wird günstiger

Nach einem Rechtsstreit mit der Bundesnetzagentur nimmt der Paketdienstleister DHL seine Anfang des Jahres getroffenen Preiserhöhungen wieder zurück. Ein mittelgroßes Paket bis 2kg kostet dann wieder 4,50 Euro statt 4,79 Euro.

Ein 10kg Paket kostet ab 01. Mai statt 10,49 Euro wieder 9,49 Euro. 

Geld dazu verdienen in Kurzarbeit

Wegen der Corona-Krise lockert die Bundesregierung die Kurzarbeiter-Regelung. Vom 01. Mai bis 31. Dezember 2020 dürfen Arbeitnehmer, die in Kurzarbeit geschickt wurden, bis zur vollen Höhe des bisherigen Monatseinkommens Geld dazuverdienen

Bisher war dies nur für Nebenjobs in systemrelevanten Berufen erlaubt, ansonten wurde das dazuverdiente Geld auf das Kurzarbeitergeld angerechnet. 

Höhere Bußgelder im Straßenverkehr

Schon am 28. April trifft eine neue Straßenverkehrs-Novelle in Kraft und dabei gibt es einige Änderungen im Bußgeldkatalog. Welche Bußgelder steigen und warum ihr künftig, schneller euren Führerschein verlieren könnt, könnt ihr hier nachlesen.