12.03.2019 | Verbraucherschutz Einfacher Strom sparen: Diese Geräte bekommen neues Energie-Label

Die Energie-Label von Haushaltsgeräten werden für Verbraucher in der EU übersichtlicher. Ab 1. März 2021 sollen mehrere Produkte nur noch mit einer vereinfachten Skala gekennzeichnet werden, wie die EU-Kommission mitteilte. Verwirrende Label für die sparsamsten Geräte verschwinden.

Foto: Europäische Kommission/dpa A für die besten Geräte, G für die gierigsten Stromschlucker.
Das neue Energie-Label soll helfen, stromsparende Geräte schneller zu erkennen.

Noch ranken sie an vielen Haushaltsgeräten in den Elektromärkten: verwirrende Kennzeichen wie A+++, die für die sparsamsten Geräte stehen. Ab 1. März 2021 sollen viele Produkte ein neues Energie-Label bekommen, wie die EU-Kommission offiziell mitteilte. Das Ziel: Verbraucher in der EU sollen es leichter haben, besonders stromsparende Geräte zu erkennen.

Farbskala mit 7 Stufen

Die EU-Staaten und das Europaparlament hatten sich 2017 darauf geeinigt, dass das sparsamste Gerät anstelle des Labels A+++ künftig wieder mit A ausgezeichnet werden soll. Die Skala geht dann vom besonders guten A bis zu G für besonders stromschluckende Geräte.

Käufer sollen nicht mehr verwirrt werden

Diese Kategorien galten schon früher. Als moderne Geräte hinzu kamen, wurde die bessere Energieeffizienz mit zusätzlichen Pluszeichen ausgezeichnet. Die Folge: Geräte der Kategorie A wirkten zwar sparsam, doch gab es weit bessere auf dem Markt.

Diese Geräte bekommen das neue Label

Unter die Entscheidung vom Montag (11.03.2019) fallen 

  • Lampen,
  • Kühlschränke,
  • Waschmaschinen
  • Spülmaschinen,
  • Bildschirme
  • und Wäschetrockner.

All diese Produkte sollen das übersichtlichere Label bekommen. Das Europaparlament und die EU-Staaten müssen der Entscheidung in den kommenden Monaten noch zustimmen.

Foto: Peter Kneffel/dpa Mit verwirrenden Labels wie A+++ für besonders sparsame Geräte soll 2021 Schluss sein.
So viel Energie will EU durch neues Label sparen

Die EU-Kommission verspricht sich durch die neuen Labels eine Energieersparnis in Höhe des Jahresverbrauchs Ungarns. Die Generaldirektorin des Europäischen Verbraucherverbands Beuc, Monique Goyens, begrüßte den Schritt: «Die neuen Labels werden entscheidend für Verbraucher sein, das energieeffizienteste Produkt zu wählen und Geld zu sparen», sagte sie. Dennoch könne dies nur der Anfang sein. Auch für andere Produktgruppen müsse das Label einfacher werden.