11.07.2014 | Verbraucherschutz Freitag, der 13. – Änderungen für das Online Shopping!

Freitag, der 13. – Änderungen für das Online Shopping!
Die deutschen preisrechtlichen Bestimmungen gelten laut Urteil des BGH auch für den Versandhandel. Foto: Federico Gambarini
Und damit nicht genug: die Kunden müssen innerhalb von 14 Tagen schriftlich erklären, dass sie die Ware nicht möchten. Es ist zwar nur ein einziger Satz und auch keine Begründung nötig, aber immerhin: der Satz muss her!

Wir können zwar auch beim Händler anrufen und mündlich mitteilen, dass wir die Ware zurücksenden – aber: mündlich ist eben schwer beweisbar, wenn es hart auf hart kommt. Denn wenn nach 14 Tagen beim Online-Händler kein Widerruf eingegangen ist, kann er darauf bestehen, dass wir Kunden die Ware bezahlen müssen. Am besten ist es also, den Widerruf per Fax oder per Einschreiben zu verschicken.

Immerhin: die Regelung ist kein MUSS! Das heißt: der Händler kann selbst entscheiden, wie weit er geht. Schließlich will er ja nicht seine Kunden verschrecken. So haben bereits Otto, Zalando, Baur, Tchibo, H&M etc. angekündigt, weiterhin das Rückporto zu übernehmen.

Alle weiteren Infos zur Neuregelung im Online-Versandhandel gibt Ihnen die Verbraucherschutzzentrale.