09.07.2019 | Verbraucherschutz Kann zu Übelkeit und Halluzinationen führen: Rückruf von Roggenmehl in Bayern

Das Unternehmen Kunstmühle Reisgang ruft in Bayern verkauftes Roggenmehl zurück. In einem bestimmten Produkt wurde eine erhöhte Konzentration sogenannter Alkaloide festgestellt. Alle Details zum Rückruf hier.

Foto: Kunstmühle Reisgang GmbH

Das Unternehmen Kunstmühle Reisgang ruft in Bayern verkauftes Roggenmehl zurück. In dem Produkt „Roggenmehl Type 1150 sei eine erhöhte Konzentration sogenannter Alkaloide festgestellt worden, teilte das Unternehmen mit.

„Alkaloide finden sich hauptsächlich im Mutterkorn, das auf Getreideähren und Gräsern wächst“, hieß es. Ein Verzehr könne zu Übelkeit, Kopfschmerzen, Bluthochdruck - und „in seltenen Fällen“ zu Halluzinationen führen. Betroffen sind Produkte mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 17.07.2020. Das Mindesthaltbarkeitsdatum befindet sich auf der Oberseite der Verpackung.

Kunden, die das Mehl gekauft haben, können es in der jeweiligen Verkaufsstätte zurückgeben und erhalten den Kaufpreis zurück. Ein Kassenbon muss nicht vorgezeigt werden.