26.08.2021 | Verbraucherschutz Lachs im Test: Wildlachs schneidet deutlich schlechter ab als Zuchtlachs

​Von allen Fischsorten kommt Lachs in Deutschland am häufigsten auf den Tisch – aber nicht alle Lachssorten sind gleich gut. Vor allem zwischen Wild- und Zuchtlachsen gibt es laut Stiftung Warentest große Unterschiede. Alle Infos dazu findet ihr hier.

Foto: Caroline Attwood / unsplash

Die Stiftung Warentest hat insgesamt 25 abgepackte Lachssorten getestet – darunter 7 tiefgekühlte Wildlachsfilets und sechs frische sowie 12 tiefgekühlte Zuchtlachsfilets. Getestet wurden Geschmack und Konsistenz, ob Schadstoffe oder unerwünschte Mikroorganismen vorhanden waren und die Kennzeichnung der Produkte wurde kontrolliert.

Die Testergebnisse

Die Ergebnisse reichen von den Noten gut bis ausreichend. Insgesamt wurden 20 Produkte mit der Note „gut" ausgezeichnet, vier Lachse bekommen die Note „befriedigend“ und ein Produkt war ausreichend": Die „Gut & Günstig Norwegische(n) Lachsfilets“ von Edeka. Hier bemängelt die Stiftung Warentest vor allem die Sensorik - also den Geruch und den Geschmack.

Insgesamt haben die Wildlachse schlechter abgeschnitten als die Zuchtlachse und die Stiftung Warentest nennt dafür mehrere Gründe. Zum einen haben Wildlachse einen geringeren Fettgehalt und sind eher anfällig für natürliche Qualitätsschwankungen. Zum anderen werde Wildlachs nach dem Fang deutlich länger im Frost gelagert als Zuchtlachse – und zwar bis zu einem Jahr. Das kann dann Aroma und Konsistenz beeinflussen.

Diese Produkte haben am besten abgeschnitten

Was den Geschmack angeht, liegen die frischen Zuchtlachse von Fischerstolz bei Lidl und von Profish bei Real vorne. Bei den Tiefkühlprodukten schneiden die Biolachse am besten ab: Hierzu gehören der Lachs von Gut Bio von Aldi Nord und der Lachs von Edeka Bio. Bei den Wildlachsen ist der teuerste auch gleich der beste: Hier liegt der Lachs der Marke Costa ganz vorne.

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