23.03.2022 | Verbraucherschutz Hersteller: Senf wird nicht knapp, aber teurer!

Durch den Krieg in der Ukraine hamstern derzeit viele Menschen unter anderem Öl und Mehl aus Angst vor Knappheit. Auch Senfsaaten kommen hauptsächlich aus Russland und der Ukraine. Was das nun für Auswirkungen auf den Senf hat, erfahrt ihr hier.

Foto: pixabay / fuji01

Gähnende Leere herrscht im Supermarkt bei Öl- und Mehlregalen. Durch den Krieg in der Ukraine hätte es auch zu einer Knappheit bei Senf kommen können, aber für Senf-Liebhaber gibt es jetzt Entwarnung.

Die aktuelle Senf-Lage

Der Krieg in der Ukraine beeinflusst auch die Versorgung mit Rohstoffen. Deutschland bezieht seine Senfsaaten laut Lebensmittelverband Kulinaria hauptsächlich aus Russland und der Ukraine. „In welchem Rahmen die Verknappung stattfinden wird, ist aktuell noch nicht genau abzuschätzen“, so Kulinaria-Geschäftsführer Markus Weck. Er sagte weiter:

„Der Senf wird uns nicht ausgehen“

Probleme auf dem Markt habe es aber auch schon vor Kriegsbeginn gegeben. Senfsaaten kommen neben Russland auch aus Kanada nach Deutschland. Wegen einer Dürre habe es dort letztes Jahr aber nur etwa die Hälfte der üblichen Erntemenge gegeben.

Womit müssen Verbraucher jetzt rechnen?

Laut dem Verband Kulinaria hätten viele Hersteller noch Vorräte. Senf-Fans müssen in nächster Zeit also nicht darauf verzichten. Doch: Senf wird uns zwar nicht ausgehen, aber er wird teurer werden. Der Grund dafür sei die Saat-Knappheit auf dem Weltmarkt, so die Senfmanufaktur Develey.

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