05.02.2018 | Verbraucherschutz Nutella in aller Munde: Kuriose Fakten um den Brotaufstrich

In 75 Ländern auf der ganzen Welt, gehört es am Frühstückstisch mit dazu: Das Glas Nutella. Sogar zu einem Welt-Nutella-Tag hat es der Aufstrich gebracht. Dazu gibt's von uns kuriose, lustige und interessanten Fakten rund um Nutella und die gut behütete Rezeptur.

Italien im Jahr 1946: Ein findiger Konditor Namens Pietro Ferrero gründet im Örtchen Alba, rund 150 Kilometer süd-westlich von Mailand über Nacht seine eigene Schokoladenfabrik. Und das gar nicht mit Absicht. Der Grund lag auf der Hand: Kurz nach dem zweiten Weltkrieg war Kakao in der Gegend rar. Aus den Haselnüssen, die dort direkt vor der Haustür wuchsen, stellte Pietro aber eine sensationelle Haselnuss-Creme her, die schnell zum Verkaufsschlager wurde. Die „Pasta Gianduja“ machte weit über die Grenzen von Alba hinaus schnell von sich reden. Aus der Konditorei wurde mit der Zeit eine kleine Fabrik. 

Wenige Jahre später wurde aus der "Pasta Gianduja" die "Supercrema". Pietros Sohn Michele arbeitete mit Leidenschaft an der Rezeptur des Nutella-Vorgängers. 1964 rollte schließlich das erste Glas Nutella, so wie wir es heute kennen, vom Band.  Der Rest ist Geschichte. Mittlerweile produziert Ferrero an 20 verschiedenen Standorten weltweit. Das Unternehmen, das immer noch in Familienhand liegt, gehört zu den erfolgreichsten Süßwarenherstellern weltweit. Zum 50. Geburtstag des Brotaufstrichs gab es in Italien sogar eine eigene limitierte Nutella-Briefmarke. 

Alle lustigen und interessanten Fakten zu Nutella - gibt's in unserer Galerie.

Das Ratz-Fatz Nutella-Kücherl mit weichem Nutella-Kern: