22.08.2016 | Verkehr & Mobilität Frust beim Autofahren: Die häufigsten Aufreger im Straßenverkehr

Was nervt beim Autofahren am meisten? Der Beifahrer, der immer alles besser weiß? Der Fußgänger, der in sein Smartphone vertieft mal wieder keinen Blick für die übrigen Verkehrsteilnehmer hat oder...? Alle Ergebnisse der Studie finden Sie hier.

Frust beim Autofahren: Die häufigsten Aufreger im Straßenverkehr

Wieso fährt der Vordermann denn so langsam? Ist der mit Popeln beschäftigt oder schminkt sich die Tussi da etwa ganz gemütlich, während Sie dringend in die Arbeit / zum Arzt / die Kinder abholen müssen? Warum dauert das denn so lange? Warum ist da denn schon wieder Stau? Steht ne Kuh auf der Straße oder WAS? Wo hat DER oder DIE denn seinen/ihren Führerschein gemacht?? Im Lotto gewonnen wahrscheinlich!

Ja, Autofahren will gelernt sein! Wissenschaftler haben sich mit der Frage beschäftigt, was Autofahrer am meisten nervt im Straßenverkehr. Und was dabei herausgekommen ist, ist sehr interessant.
"Das Ziel ist immer, möglichst schnell von A nach B zu kommen. Alles, was mich dabei aufhält, ist ein Ärgernis.", das sagt Verkehrspsychologe Wolfgang Fastenmeier über die Einstellung vieler Autofahrer. Aber was regt besonders auf? Das wollten die Wissenschaftler ganz genau wissen:

Diese Dinge nerven beim Autofahren am meisten

  • Platz 5

    Autofahrer vom Land!

    Unter den Befragten glaubt jeder Dritte, die besten Autofahrer kämen aus der Stadt. Und auch die Autofahrer auf dem Land sagen von sich selbst, sie fahren schlechter Auto als der Durchschnitt!

  • Platz 4

    Radfahrer!

    Knapp zwanzig Prozent der befragten Autofahrer ärgern sich häufig über Radfahrer. Besonders in den Städten fahren die Radler oft kreuz und quer, sagen die befragten Autofahrer. Dadurch käme es immer wieder zu Unfällen, die sich leicht vermeiden lassen würden, wenn sich alle Verkehrsteilnehmer an die Verkehrsregeln halten würden.

  • Platz 3

    Verkehrsführung!

    Knapp zwei Drittel der befragten Autofahrer sagen, die Verkehrsführung ist eine Katastrophe. Zu viele Schilder sorgen für Verwirrung. Außerdem sind die meisten Ampeln zu kurz geschaltet, vor allem in den Städten. An großen Kreuzungen kommen in der Grünphase gerade mal zwei bis drei Autos durch, danach steht die Ampel schon wieder auf Rot!

  • Platz 2

    Männer sind häufig die Übeltäter!

    52 Prozent der befragten Frauen sagen, Männer sorgen hauptsächlich für Ärger im Straßenverkehr. Die Autofahrerinnen kommen besser weg, nur 43 Prozent der befragten Männer ärgern sich über Frauen im Straßenverkehr. Den meisten Männern ist vor allem die Straßenführung durch Schilder und Ampeln ein Dorn im Auge!

  • Platz 1

    Andere Autofahrer!

    Fast die Hälfte aller befragten Menschen, die motorisiert unterwegs sind, regen sich am meisten über andere Autofahrer auf.

Die besten Tipps für entspannte Autofahrten

  • Nehmen Sie Rücksicht!
    Wenn Sie im Stau stehen oder der Verkehr nur zäh vorangeht, gilt: Ruhe bewahren! Fahren Sie nicht zu dicht auf, lieber Platz lassen und auch mal ein anderes Auto reinwinken. Seien Sie tolerant und regen sich nicht auf. Durchatmen und lächeln! Sie können eh nichts an der Situation ändern!
  • Lassen Sie sich nicht provozieren!
    Wenn andere Autofahrer hupen oder drängeln, einfach ignorieren. Man sollte sich von diesem Stress auf gar keinen Fall anstecken lassen. Machen Sie sich klar, dass Sie der Chef in Ihrem Auto sind!
  • Versuchen Sie Berufsverkehr zu vermeiden!
    Wenn alle zur Arbeit wollen oder in den Feierabend gehen, wird es eng auf den Straßen. Wer so fahren muss, dass er genau in die Rushhour kommt, der sollte von vorn herein mehr Zeit einplanen wenn es irgendwie möglich ist. Für alle Berufspendler empfiehlt sich: lieber eine halbe Stunde früher aufstehen und eher losfahren. So starten Sie viel entspannter in den Tag und kommen nicht schon gestresst im Job an!
  • Seien Sie nicht stur!
    Wenn Sie im Stau stehen und merken, dass Sie nicht rechtzeitig an ihrem Ziel kommen, dann rufen Sie einfach kurz an. Nach Stauende aufs Gaspedal zu drücken bringt gar nichts. Wenn Sie versuchen, die verlorene Zeit durch Rasen wett zu machen, geht das nach hinten los! Das sorgt nur für Stress und erhöht die Unfallgefahr! Und besser ist doch, Sie kommen später an als überhaupt nicht!