13.07.2014 | Verkehr & Mobilität Kuriose Verkehrsregeln im Ausland

Sollten Sie zu den Menschen gehören, die in Urlaub fahren, dann haben wir einen wichtigen Tipp für Sie: Machen Sie sich mit den Verkehrsregeln ihres Urlaubslandes vertraut. Sonst wird so eine Reise ganz schnell zum Fiasko. Hier kommen die kuriosesten Verkehrsregeln aus aller Welt.

Kuriose Verkehrsregeln im Ausland

Endlich Ferienzeit. Und damit heißt es nicht nur für bayerische Kinder: Ab in den Urlaub! Aber aufgepasst: In anderen Ländern herrschen andere Sitten. Im Ausland gibt es Verkehrsregeln, die wir hier in Deutschland so nicht kennen. Bevor Sie sich also auf den Weg machen, sollten Sie diese kuriosen Verkehrsregeln kennen. Damit der Urlaub kein Fiasko wird!

  • Mama mia – wer in Italien ordentlich Wein getankt hat und sich hinters Steuer setzt, der riskiert eine Zwangsversteigerung seines Autos. Ab 1,5 Promille können die Behörden das Fahrzeug einziehen und zu Barem machen.
  • Immer schön sauber bleiben heißt das Motto in der Türkei. Wer dort einreist, muss eine Gebühr von bis zu 10 Euro zahlen: Für die Desinfektion seines Autos. Damit soll verhindert werden, dass Krankheitserreger ins Land geschleppt werden.
  • Wer in der Schweiz mit 100 Stundenkilometern durch eine geschlossene Ortschaft brettert, dem droht bis zu ein Jahr Gefängnis.
  • Norwegen ist das Land mit der wohl strengsten Anti-Rauch-Verordnung: Rauchen im Auto ist innerhalb von Ortschaften verboten. Außerhalb von Ortschaften darf aber fröhlich gequalmt werden.
  • Wer in Dänemark ins Auto steigt, ohne vorher drunter zu gucken, begeht ein Verkehrsdelikt! Denn jeder Fahrer muss zunächst prüfen, ob unter seinem Auto nicht jemand ein Nickerchen hält. Ungemütlicher wird es für Autofahrer, die mit mehr als 2 Promille am Steuer sitzen: Wer erwischt wird, ist den Lappen und sein Auto los. Das Auto wird nämlich versteigert und das Geld fließt in die Staatskasse.
  • Wer in Schweden sein Auto länger als sechs Tage an derselben Stelle stehen lässt, darf sich nicht wundern, wenn es weg ist. Auf öffentlichen Straßen und Plätzen wird nach dem fünften Tag abgeschleppt.
  • Die Griechen machen beim Rauchverbot auch vor dem Auto nicht halt. Seit Dezember 2010 gilt: Wer in seinem Auto Kinder unter 12 Jahren sitzen hat und sich eine Kippe ansteckt, muss bis zu 1200 Euro abdrücken.