24.04.2020 | Verkehr & Mobilität Neuer Bußgeld-Katalog: So schnell ist der Führerschein jetzt weg

Ab 28. April tritt ein neuer Bußgeldkatalog in Kraft. Verkehrsteilnehmern drohen damit künftig deutlich höhere Bußgelder bei Verstößen.

Foto: Paul Zinken/dpa

Ab Dienstag, den 28. April 2020 tritt die neue StVO-Novelle in Kraft. Verkehrsteilnehmern drohen damit künftig deutlich höhere Bußgelder bei Verstößen. "Ich freue mich, denn damit machen wir unsere Mobilität sicherer, klimafreundlicher und gerechter", sagte der Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer der dpa.

Geschwindigkeitsverstöße werden teurer

Wer innerorts oder außerorts mit mindestens 21 km/h zu schnell unterwegs ist, bekommt einen Punkt in Flensburg. Innerorts droht dann zudem ein Bußgeld von 70 Euro, außerorts sind es 60 Euro.

Auch ein Fahrverbot kann künftig schneller drohen, nämlich schon ab 21 km/h zu schnell innerorts und ab 26 km/h zu schnell außerorts. Hierfür gibt es je einen Monat Fahrverbot, ein Bußgeld in Höhe von 80 Euro und einen Punkt in Flensburg.

Die weiteren Neuerungen:
  • Rettungsgasse nicht bilden: 200 Euro Bußgeld, zwei Punkte und einen Monat Fahrverbot
  • Rettungsgasse befahren: bis zu 320 Euro Bußgeld, zwei Punkte und einen Monat Fahrverbot
  • Wer Fahrräder oder E-Scooter überholt muss mindestens 1,5 Meter Abstand halten, außerorts 2 Meter Abstand
  • Parken auf den Gehweg und in Fußgängerzonen: 55 Euro Bußgeld
  • Halten in zweiter Reihe: 55 Euro Bußgeld, wenn ihr jemanden behindert: 70 Euro Bußgeld
  • Parken in zweiter Reihe, wenn ihr jemanden behindert: 80 Euro und ein Punkt