04.03.2019 | Verkehr & Mobilität Unterfangen Autokauf - Wie richtig vorzugehen ist

Wer noch nie ein Auto gekauft hat oder wenn der letzte Kauf schon Jahre zurückliegt, fällt der Prozess Autokauf oft schwer. Schließlich gibt es einige Dinge zu beachten. Deshalb hilft es, sich einen Überblick über das Unterfangen Autokauf zu verschaffen.

​Die grundsätzlichen Überlegungen

Warum brauche ich ein Auto?

Die Investition in ein Auto will gut überlegt sein, da es für die meisten eine große Investition bedeutet. Daher ist es vorab wichtig, sich genaue Gedanken über den Nutzen des Wagens zu machen, um die Wahl des Fahrzeugs eingrenzen zu können:

  • Warum ist es notwendig, ein Auto zu kaufen?
  • Welchen Nutzen soll der neue Wagen erfüllen?

Dieser Nutzen kann ganz unterschiedlich aussehen:

  • Manche nutzen ihren Wagen um regelmäßig kurze Strecken durch die Stadt zur Arbeit fahren. Dann eignet sich ein umweltschonender und leiser Elektrowagen am meisten.
  • Andere pendeln oft arbeitsbedingt weite Strecken oder fahren mit dem Auto gerne in den Urlaub. Dann kann sich ein Diesel lohnen. Zwar sind die Anschaffungskosten dafür meist höher, als bei gleichwertigen Benzinern, dafür sind die Dieselkosten geringer, was sich bei vielen zurückgelegten Kilometern wieder auszahlt.
  • Bei normalen Kurzstrecken, auch außerhalb der Stadt, ist ein günstiger Benziner vielleicht die richtige Wahl. 

Hinzu kommen Fragen wie: Soll der Wagen auch als Statussymbol dienen? In einigen Branchen wird darauf noch Wert gelegt. Nicht selten ist es auch im privaten Interesse, mit einem schicken Wagen unterwegs zu sein. Für Autos mit ansprechenderem Design oder gar Sportwagen zahlt man natürlich noch einmal drauf. Gleiches gilt für eine umfassende Ausstattung.

Was oder wer wird transportiert?

Eine weitere Frage, die zu den Anfangsüberlegungen gehört, lautet:

  • Wer oder was wird im Auto meistens oder regelmäßig befördert?
  • Wie viele weitere Personen fahren regelmäßig mit?

Diese Punkte entscheiden über die Größe des Wagens. Wer alleine unterwegs ist, sollte zu einem Kleinwagen greifen, wo sich im Kofferraum noch einiges verstauen lässt. Für Familien hingegen kommen Kombis oder Vans infrage, bei denen deutlich mehr Platz im Innenraum vorhanden ist. Und für diejenigen, die ein Gewerbe betreiben und häufig viel Ladung transportieren müssen, könnte ein Transporter die beste Wahl sein.

Auch häufigere Urlaubsfahrten beeinflussen die Kaufentscheidung und Größe des Wagens. Denn viel Gepäck passt vor allem in Kofferräume von Kombis, womit beim Reisen auf eine zusätzliche Dachbox verzichtet werden kann, die sich negativ auf den Spritverbrauch auswirkt.

Welcher Preis ist zahlbar und was sind die Kosten?

Als nächstes sollte man sich über den Preis Gedanken machen, den man bereit ist für den Wagen zu zahlen. Besonders wichtig: Neben den Anschaffungskosten kommen noch weitere Kosten auf einen zu. Das sind die wichtigsten Punkte:

  • Wer über ein niedriges Budget verfügt, sollte sich vom Gedanken verabschieden, einen Neu- oder Jahreswagen zu kaufen. Dies wird sich verhältnismäßig einfach nicht lohnen.
  • Gebrauchtwagen sind zwar in der Anschaffung meist deutlich günstiger, können aber auch Nachteile mit sich bringen.
  • Neben den Anschaffungskosten dürfen auch die laufenden und Nebenkosten nicht vergessen werden. Autofahrer unterschätzen oft die Kosten, die monatlich für ihren Wagen anfallen. Das Modell des Fahrzeugs spielt bei den Kosten ebenfalls eine Rolle.
  • Einer der wichtigsten Posten, die hinzukommen, ist die Kfz-Versicherung, die von der Zahlweise abhängt.

Außerdem kommen als Fixkosten hinzu:

  • Kfz-Steuer
  • Kraftstoff
  • Öl
  • Reifenwechsel
  • Hauptuntersuchung / Abgasuntersuchung
  • Scheibenwasser / Frostschutzmittel
  • Stellplatz/Garage
  • Parkgebühren
  • Waschanlage
  • Fahrzeugpflege
  • Beiträge für Automobilclub

Neben diesen Fixkosten kann es außerdem immer wieder zu unregelmäßigen oder unvorhergesehenen Kosten kommen. Die typischsten davon:

  • Neue Reifen
  • Verschleißschäden
  • Lackschäden
  • Getriebeschäden
  • Bußgelder
  • Abschleppkosten
  • Diebstahl von Zierleisten oder Wischerblättern.

Von Neuwagen und Gebrauchtwagen

Wie erwähnt, bestimmt auch der Zustand des Wagens den Preis maßgeblich. Ein Neuwagen ist immer deutlich teurer, als ein Gebrauchtwagen – selbst dann, wenn der Gebrauchtwagen kaum genutzt wurde und nur wenige Kilometer gefahren ist. Allerdings ist es für manche Käufer wichtig, ein vollkommen neues Auto zu kaufen. Das kann durchaus berechtigte Gründe haben.

Der Neuwagen

Wer einen neuen Wagen kauft, kann diesen nach Belieben zusammenstellen:

  • Lackfarbe und Polsterbezüge nach Wunsch
  • die Ausstattung lässt sich frei zusammenstellen
  • bezüglich der Motorisierung gibt es zahlreiche Varianten

Darüber hinaus sind Neuwagen oft auch weniger reparaturanfällig als gebrauchte Fahrzeuge. Bei Letzteren ist oft nicht gleich ersichtlich, ob bald schon Reparaturen anstehen. Weiterhin sind Neuwagen auf dem aktuellen Stand der Technik. Was auch bedeutet, dass sie dadurch in der Regel einen geringeren Schadstoffausstoß haben und weniger Kraftstoff verbrauchen. Zu guter Letzt hat ein Neuwagen ein gewisses Prestige, was für manche durchaus von Bedeutung sein kann.

Neuwagen unterliegen bereits in den ersten Jahren nach Kauf einem starken Wertverlust. Bereits im ersten Jahr verliert ein Neuwagen durchschnittlich 24% des Gesamtwertes, danach sinkt der Wert etwa um 5% pro weiterem Jahr.

Eine günstige Alternative um dennoch einen fast neuen Wagen zu erstehen, ist der Kauf eines Vorführwagens. Diese werden von Händlern für Probefahrten oder zur Ausstellung im Autohaus genutzt und weisen in der Regel einen niedrigen Kilometerstand und wenige bis keine Mängel auf. Zwar lässt sich die Ausstattung nicht mehr frei wählen, der Preis im Vergleich zu einem "richtigen" Neuwagen ist aber oft erstaunlich günstig.

Der Gebrauchtwagen

Wer keinen Wert auf einen Neuwagen legt oder Fahranfänger ist, investiert lieber in einen Gebrauchtwagen. Die Preise sind deutlich humaner und es ist nicht ganz so schlimm, wenn eine Schramme beim Einparken entsteht.

Das riesige Angebot an Gebrauchtwagen, macht die Wahl nicht immer einfach. Entscheidend ist darauf zu achten, dass keine größeren Schäden und Mängel vorhanden sind. Lackschäden etwa können, auch wenn sie noch klein sind, bald teuer werden. Sobald der Lack beschädigt ist, fängt der Stahl an zu korrodieren – selbst, wenn dies nicht sofort ersichtlich ist. Dabei unterwandert die Korrosion den Lack um die beschädigte Stelle und als Folge muss oft großflächig abgeschliffen und neu lackiert werden.

Daher gilt: Immer alles genau überprüfen! Im Abschnitt "Der Kaufprozess " und hier im Unterpunkt "Der Fahrzeugcheck" wird darauf noch näher eingegangen.

Wer selbst Ahnung und Zugang zu einer Werkstatt hat, kann sich den Kauf eines Unfallwagens überlegen. Diese weisen oft deutliche Schäden auf. Sie können aber eine gute Möglichkeit sein, günstig ein gutes Auto zu kaufen. Finanzielle Mittel für Ersatzteile und alles, was dazugehört, müssen dabei natürlich vorhanden sein.

Unfallwagen müssen nicht zwangsläufig umfangreiche Schäden haben – auch Autos, die nach schweren Unfällen umfassend repariert wurden, bezeichnet man als Unfallwagen und auch diese sind meist deutlich günstiger als ein herkömmlicher Gebrauchtwagen.

Der passende Komfort und die geeignete Ausstattung

Für viele Fahrer ist es komfortabler, einen PKW mit Automatikgetriebe zu fahren. Die Wahl der Schaltung hängt jedoch von persönlichen Vorlieben ab. Manche empfinden das Fahrgefühl ohne manuelle Gang-Schaltung als unvollkommen und greifen lieber zum manuellen Getriebe. Dennoch gelten Automatik-PKWs meist als einfacher zu fahren.

Bedacht werden muss beim Autokauf unbedingt: Wer die praktische Fahrprüfung auf einem Fahrzeug mit Automatik-Getriebe gemacht hat, darf keine Kraftfahrzeuge mit Schaltgetriebe führen. Es lohnt sich also, für die Fahrschulzeit ein Fahrzeug mit Schaltgetriebe zu wählen.

Was die Ausstattung des Autos angeht, gibt es inzwischen bei allen Herstellern und Modellen ganz unterschiedliche Pakete: Folgende Dinge sind bei der Wahl für viele Käufer besonders wichtig:

  • Die Farbe des Autos: Schließlich soll das Auto für längere Zeit gefallen. Außerdem spiegelt die Autofarbe für viele ein Stück weit die Persönlichkeit wider. Die Farbpsychologie lässt grüßen. Ausgefallene Farben beeinflussen mitunter den Wiederverkaufswert negativ
  • Eine Klima-Automatik sorgt per Knopfdruck automatisch für die richtige Temperatur, wohingegen bei einem manuellen System das Gebläse immer selbst zu regulieren ist.
  • Die Einparkhilfe gibt akustische Signale von sich, um beim Einparken Beschädigungen des eigenen Wagens oder der Wagen anderer zu vermeiden.
  • Eine Sitzheizung sorgt durch die Erwärmung der Sitzflächen für angenehme Wärme auch von unten.
  • Eingebaute Navigationshilfen bringen Fahrer bequem von einem zum anderen Ort, ersparen Kabelsalat und den Kauf eines externen Gerätes.

Wer seinen Wagen beim Kauf mit beliebter Zusatzausstattung versieht, erhöht damit auch den Wiederverkaufswert. Bedacht werden sollte, dass elektrische Geräte im Auto zusätzlichen Strom und damit auch mehr Kraftstoff verbrauchen.

Wie kann das Auto gekauft werden?

Es gibt verschiedene Wege und Methoden, ein Auto zu kaufen. Zunächst zu den Finanzierungsmöglichkeiten: Die meisten Autos werden

  • bar,
  • per Leasing oder
  • per Autokredit

gezahlt. Wer sich dazu entschließt, bar zu zahlen, sollte nie alleine und niemals mit dem gesamten Geld zum Käufer fahren. Stattdessen kann eine Anzahlung mitgenommen werden. Nach Abschluss des Kaufvertrags wird die Restsumme erst bei der Abholung gezahlt. Beimanchen Autohändlern kann durch eine Barzahlung ein Preisnachlass erzielt werden.

Beim Leasing wird ein Auto für einen bestimmten Zeitraum gemietet – meist zwischen zwei und fünf Jahren. Der Wagen bleibt im Besitz der Bank und man zahlt eine monatliche Rate dafür, das Fahrzeug nutzen zu dürfen. Nach Ablauf des Leasingvertrages kann der Wagen zurückgegeben, gekauft oder ein neues Auto geleast werden. Die monatlichen Kosten (Leasingraten) sind in der Regel geringer als Kreditraten. Allerdings gibt es beim Leasing auch einige Nachteile gegenüber dem Autokauf.

Wer sich für einen Ratenvertrag entscheidet, zahlt die monatlichen Beiträge über einen festgelegten Zeitraum. Am Ende der Laufzeit des Kreditvertrages ist das Auto schließlich abbezahlt und geht in den eigenen Besitz über. Achtung: Das Kaufdatum sollte richtig eingetragen werden. Andernfalls verliert man als Käufer das gesetzlich festgelegte einwöchige Rücktrittsrecht vom Vertrag. Generell gilt es beim klassischen Autokredit die wichtigsten Punkte im Blick zu behalten und verschiedene Angebote zu vergleichen, um am Ende die passende Finanzierung zu finden.

Gekauft werden kann ein Auto

  • bei einem Händler,
  • von einer Privatperson,
  • im Internet (über ein Vermittlerportal oder auf Autobörsen) oder
  • im Ausland.

Die sicherste Variante ist der Kauf beim Händler, da hier bei möglichen Problemen der Händler seiner Gewährleistungspflicht nachkommen muss. Beim Kauf von einer Privatperson wird die Gewährleistung meist komplett ausgeschlossen. Ältere Fahrzeuge mit hoher Laufleistung findet man bei ihnen allerdings für einen deutlich günstigeren Preis. Genaue Checks beim Kauf sind hier unerlässlich.

Der Kaufprozess selbst

Die Probefahrt

Wer schon einen konkreten Wagen von einem Händler im Blick hat, sollte unbedingt eine Probefahrt machen, um zu testen, ob das Auto auch beim Fahren den eigenen Ansprüchen gerecht wird. Dies findet möglichst bei gutem Wetter, Tageslicht und außerhalb der Stoßzeiten statt, damit sich eventuelle Mängel am besten erkennen lassen. Für eine Probefahrt muss beim Händler ein Termin festgelegt werden (Personalausweis und Führerschein mitbringen!).

Bei der Probefahrt werden selbst verursachte Schäden am Fahrzeug nicht immer von der Haftpflichtversicherung des Verkäufers übernommen. Nur wenn der Verkäufer eine Vollkaskoversicherung abgeschlossen hat, ist diese dafür zuständig. Für den Ernstfall muss aber geklärt werden, wie bei einer Selbstbeteiligung und dem Verlust des Schadenfreiheitsrabattes vorgegangen wird. Um sich vor Schadensansprüchen zu schützen, ist dazu eine Vereinbarung mit dem Händler zu treffen.

Neben dem Fahrgefühl ist auf Geräusche beim Fahren zu achten.

  • Wie verhält der Wagen sich beim Bremsen und beim Lenken?
  • Hört sich etwas komisch an?
  • Wie stabil bleibt das Auto in der Spur?

Der Fahrzeugcheck

Bei Gebrauchtwagen muss zudem der Zustand des Fahrzeugs geprüft werden. Dabei gibt es einige Punkte zu beachten:

  • Die Einträge der Abgas- und Hauptuntersuchung informieren darüber, ob Mängel oder Unfallschäden vorlagen.
  • Ein Check der Fahrzeugpapiere zeigt, ob Fahrgestellnummer, Kennzeichen etc. übereinstimmen. Außerdem sollte hier die eintragungspflichtige Betriebserlaubnis stehen.
  • Es ist zu überprüfen, ob Scheckheft und Bedienungsanleitung vorhanden sind und in regelmäßigen Abständen alle Inspektionen durchgeführt wurden.
  • Die Karosserie ist genau nach Unfallspuren, Rost und Lackschäden abzusuchen.
  • Die Reifen und Felgen sind auf Risse und Beulen zu untersuchen.
  • Im Motor sollten Motoröl, Bremsflüssigkeit und Kühlflüssigkeit korrekt gefüllt sein.
  • Wasserspuren im Innenraum könnten auf einen Wasserschaden hinweisen.
  • Elektrische Bauteile wie Fensterheber, Schiebedach, Außenspiegel, Beleuchtung, Scheibenwischer usw. sind auf ihre Funktionalität zu testen.

Gerade beim Kauf von Privatpersonen ist Vorsicht geboten. Diese Tipps zeigen, ob es sich um ein sicheres und gut behandeltes Auto handelt:

  • Der Kilometerstand muss mit dem Gesamteindruck des Autos übereinstimmen. Gerade ältere Fahrzeuge mit sehr niedrigem Tacho sind auffällig und könnten ein Hinweis auf Manipulation sein. Tipp: In Fahrzeugbriefen der Vorbesitzer sind häufig auch die Kilometerstände bei der Übergabe des Wagens notiert.
  • Der Vorbesitzer sollte nach einem Serviceheft gefragt werden.
  • Umbauten sind mit den Angaben im Fahrzeugbrief genau zu vergleichen.
  • Die Fahrgestellnummer ist zu kontrollieren.

Die Preisverhandlung

Die Preisverhandlung bedarf stets guter Vorbereitung. Denn in vielen Fällen kommt einem der Verkäufer dann preislich entgegen.

Folgende Tipps helfen dabei, den besten Preis zu erzielen:

  • Wer sich ein festes Preislimit setzt, verliert das Budget nicht aus den Augen. Natürlich sollte dieses Limit dem Verkäufer nie genannt werden. Stattdessen ist deutlich tiefer anzusetzen und zu testen, wie der Verkäufer auf das Angebot reagiert.
  • Verkäufer erkennen unsichere Kunden und nutzen dies, um sie von ungünstigen Angeboten zu überzeugen. Daher gilt: Selbstbewusst auftreten und eventuell auch durch eine seriöse Garderobe schon äußerliche Kompetenz zeigen.
  • Eventuelle Schwächen des Modells oder Mängel im Vergleich zu anderen Wagen sind im Verkaufsgespräch gute Argumente zur Preisminderung.
  • Zwar ist ehrliches Interesse an dem Fahrzeug zu zeigen, man sollte als Käufer aber auch nicht allzu begeistert sein oder gar ungeduldig wirken, das Auto endlich zu besitzen.
  • Die Verhandlung sollte objektiv stattfinden und man sollte sich dabei nicht unter Druck setzen lassen.
  • Wenn das eigene Wissen rund um das Thema Auto und Autokauf begrenzt ist, sollte eine weitere Person mit ins Verkaufsgespräch genommen werden. Sie kann unterstützend zur Seite stehen, Vorschläge machen und Fragen stellen, an die man selbst vielleicht gar nicht denkt.
  • Aus Ungeduld sollte nie ein Vertrag abgeschlossen werden. Gegebenenfalls sollte man abbrechen und gehen. Da Verkäufer nicht gerne verlieren, werden sie mit großer Wahrscheinlichkeit ein neues Angebot vorschlagen oder wieder auf den Käufer zukommen.

Das Auto zulassen und versichern

Ein neues Auto ist bei der Zulassungsstelle des eigenen Wohnortes anzumelden. Wer verhindert ist, kann auch eine andere Person mit Zulassungsvollmacht beauftragen.

Für die Zulassung wird benötigt:

  • Der Personalausweis oder Reisepass
  • Bei Firmen: Der Handelsregisterauszug und/oder die Gewerbeanmeldung
  • Die eVB-Nummer
  • Die Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein)
  • Die Zulassungsbescheinigung Teil II (Fahrzeugbrief)
  • Die HU- und AU-Prüfbescheinigung oder ein Eintrag im Fahrzeugschein
  • Das Kennzeichen (Wenn das Fahrzeug bisher außerhalb des Zulassungsbezirks zugelassen war).

Die Zulassung plus Wunschkennzeichen (inklusive Vorabreservierung) kostet knapp 40€.

Bei der Anmeldung ist zudem eine gültige Haftpflichtversicherung notwendig. Für Neuwagen empfiehlt sich gerade als Fahranfänger eine Vollkasko, die auch bei selbstverschuldeten Schäden zahlt. Da Fahranfänger statistisch gesehen auch die meisten Schäden verursachen, zahlen sie die höchsten Beiträge.

Gespart werden kann hier, indem man sich zunächst über die Eltern versichert oder diese das erste eigene Auto als Zweitwagen versichern. Weitere Sparmöglichkeiten kann ein Fahrsicherheitstraining bringen, was bei manchen Versicherern zu einer Reduzierung der Prämie führt. Grundsätzlich sind vor Abschluss der Autoversicherung diverse Anbieter zu vergleichen Gerade bei Teil- und Vollkaskoversicherungen werden die Unterschiede dabei schnell deutlich.