13.12.2018 | Wetter Geminiden im Dezember: Eure letzte große Chance auf Sternschnuppen

Die Geminiden sind ein Spektakel, das die trüben und frostigen Winternächte erhellt. An diesem Wochenende könnt ihr die Meteoriten besonders gut beobachten.

Die Geminiden sind nach dem Sternbild Gemini, Latein für Zwillinge, benannt. Vom vierten bis zum 17. Dezember kann man die Schnuppen-Schauer beobachten. Doch die Primetime für die Himmelsflitzer liegt zwischen dem 14. und dem 16. Dezember.

Allerdings sind die Geminiden nicht die einzigen Sternschnuppen zum Jahresende. Denn die Ursiden könnt ihr vom 21. bis 23. Dezember bestaunen.

Das unterscheidet die Geminiden von anderen Sternschnuppen

Etwas seltsam an den Schnuppen ist vermutlich ihre Geschwindigkeit. Sie bewegen sich nur sehr langsam. Das liegt an ihrer Herkunft. Denn die Geminiden sind keine Kometen sondern Meteoriten.

Der Unterschied: Kometen ziehen einen Schweif, wenn sie der Sonne zu nahe kommen. Meteoriten sind Gesteinsbrocken von Asteroiden, die in der Erdatmosphäre verglühen.

Die Geminiden sind also eine Asteroiden-Staubwolke, die auf die Erde herabregnet. Ihr Ursprungs-Asteroid ist 3200 Phaeton und hat einen Durchmesser von über fünf Kilometern.

Übrigens ist die Streu-Häufigkeit der Geminiden erstaunlich hoch. Etwa 120 Schnuppen könnt ihr pro Stunde sehen. Das sind etwa zwölfmal so viele wie bei den Ursiden-Schauern.

Die Geminiden 2017:

Wo sind sie dieses Jahr zu sehen?

Wer sich in der Vorweihnachtszeit noch einen Wunsch sichern möchte, sollte sich am Wochenende aus dem Haus wagen und in den Himmel blicken.

Eigentlich sind die Schnuppen überall auf der Welt beobachtbar. Allerdings ist die Wetterlage entscheidend. Am Wochenende wird es in Bayern gebietsweise trüb und in den Donaugebieten kommt es zu Hochnebel. Außerdem zieht es von Westen her zu.

Die Hotspots in Bayern sind der Alpenrand, Berchtesgadener Land und Franken - hier besonders im Fichtelgebirge.

Mit diesen Tipps seht ihr sicher eine Sternschnuppe

Mit einer Sternkarte und hilfreichen Wetterinformationen könnt ihr den perfekten Beobachtungspunkt ausfindig machen.

Am besten sucht ihr euch ein ruhiges Plätzchen abseits der Stadt. Ohne „Lichtverschmutzung" und auf einer Anhöhe stehen die Chancen gut, die Schauer mit bloßem Auge zu erkennen. Gewöhnt eure Augen etwa eine viertel Stunde lang an die Dunkelheit und fokussiert euch auf den Radianten. So sollte euch keine Sternschnuppe entgehen.

Der Super-Komet kommt: