Nerina Pallot

Nerina Pallot [nəˈɹiːnə ˈpæləʊ] (* 26. April 1975 in London; eigentlich Nerina Natasha Georgina Pallot) ist eine britische Singer-Songwriterin. Sie erlangte, Jahre nach ihrem Debüt, mit dem Antikriegslied Everybody’s Gone to War Popularität und erreichte über 100.000 verkaufte Exemplare ihres Folk-Rock-geprägten Albums Fires.

Biografie

Kindheit, Jugend und Ausbildung

Nerina Pallot ist die Tochter eines britisch-französischen Vaters und einer aus Allahabad (Indien) stammenden Mutter. Sie ist das erste Kind ihrer Mutter, und das vierte ihres Vaters. Sie hat eine Schwester und wuchs auf der englischen Kanalinsel Jersey auf, verbrachte jedoch auch bis zu ihrem 17. Lebensjahr regelmäßig Zeit in Indien, einige Zeit lebte sie als Kind auf Dauer in Indien. Schon im Alter von vier Jahren lernte sie Klavier zu spielen. Mit 11 Jahren lernte sie das Gitarrespielen auf der mit ihrem eigenen Taschengeld gekauften Gitarre.

Inspiration fand Pallot in Musik in ihrem Elternhaus, so prägte sie sich ihren späteren Singer-Songwriter-Charakter durch Alben von Simon & Garfunkel oder Carole King ein. Da sich dort jedoch nur wenige ihrem jungen Musikgeschmack entsprechende Stücke fanden kaufte sie sich zunehmend eigene LPs, dies fing bei Michael Jacksons Thriller an und erstreckte sich bis zu Bobbie Gentry oder Bon Jovi. Jersey wurde mit der Zeit der Hauptwohnsitz der Familie (sie pendelte jedoch weiterhin regelmäßig zwischen England und Indien umher). Als Teenager zog Pallot nach London, um an der English Boarding School Violine und Operngesang zu lernen. Danach ging sie ans Londoner Royal College of Art um Kunst zu studieren und sich nach eigenen Worten von ihrer als „Musikwunderkind“ aufgebürdeten Stellung zu befreien, blieb jedoch aus Unzufriedenheit nicht lange und wechselte zurück zum Music College.

Dort studierte sie Klavier und Gesang und wechselte von der Violine zum Cello, welches ihren Worten zufolge mehr Spaß zu machen schien. Sie schrieb daraufhin ihre ersten ernsthaften Lieder am Klavier, entschied sich jedoch aufgrund ihrer Musikerfahrungen aus der Jugend, vermehrt Lieder mit der Gitarre zu schreiben. Sie hörte zu der Zeit das White Album der Beatles. Sie besorgte sich daraufhin einen Höfner-Bass, den schon Paul McCartney einsetzte, und spielte die Basslinien dessen Lieds Sexy Sadie nach Gehör nach.

Für ihren Lebensunterhalt arbeitete sie damals als Sekretärin für Andrew King, einen Manager des Plattenlabels Mute Records, der u. a. schon Künstler wie Ian Dury und The Clash betreut hatte. Pallot wollte daraufhin ihr Hobby zum Beruf machen, also bat sie ihren Boss, sie beim Aufbau ihre Musikkarriere zu unterstützen. Angesichts ihrer musikalischen 60er- und 70er-Jahre-Einflüsse beschloss er mit ihr, einige moderne Adaptionen als Demoaufnahmen aufzunehmen. Nach vielen eingeschickten Demobändern wurde das Major-Label Polydor auf sie aufmerksam und schloss einen Vertrag zur Produktion eines Debütalbums mit ihr.

Debüt (2001–2002)

Pallot arbeitete an ihrem Album Dear Frustrated Superstar mit Andrew King zusammen, dabei sprach sie leicht veräppelnd ihren Manager immer mit „Mr. King“ an (siehe auch das Lied Mr King auf ihrem zweiten Album). King warnte Pallot jedoch aufgrund seiner Erfahrung mit ihrer ungebundenen Art vor ihrer Plattenfirma Polydor.

Nerina Pallot veröffentlichte am 20. August 2001 ihr Debütalbum Dear Frustrated Superstar. Es erreichte einen bescheidenen 82. Platz der UK-Albumcharts und verfehlte damit die Offiziellen Top 75. Mit dem Album wurden die Singles Patience und Alien herausgebracht, jedoch verkauften sie sich mit den Höchstplatzierungen des 61. und dem nicht in den Top 75 befindenden 98. Platzes ebenfalls unter den Erwartungen. Die Lieder des Albums spiegeln viele Erfahrungen aus ihrem Leben wider, zusätzlich beinhalten einige der Stücke einen politischen Themenschwerpunkt. Alle Stücke des Albums wurden von ihr geschrieben. Sowohl auf Druck der Plattenfirma als auch aufgrund ihrer noch geringen Erfahrung mit der Albumproduktion bekam sie von Jason Rebello bei Someday Soon und Jeremy Stacey bei den Stücken Watch Out Billie und Daily Bread Unterstützung beim Komponieren.

Nach einigen Promotionsauftritten in diversen Radiostationen, aufgrund ihrer geringen Popularität zum Missfallen Pallots oft nur um Radio-Jingles einzuspielen, und Auftritten in weniger populären Fernsehsendungen trat sie 2002 in der national ausgestrahlten britischen Kinder-Vormittags-Fernsehshow Live And Kicking auf. Nachdem sie bereits Platz genommen hatte und höflich für die nächsten Gäste Platz machte, kam Faye Tozer, ehemalige Sängerin der Castingband Steps, und schubste Pallot vor laufender Kamera von der Couch zu Boden. Pallot veröffentlichte, wenige Wochen nach ihrem blamablen Showauftritt, im Musikindustrie-eigenen industry message board, wo viele Künstler Erfahrungsaustausch pflegen, einen Beitrag. Dieser schilderte ihre damalige miserable Lage, u. a. auch, dass sich ihr Plattenboss zu wenig für die Produktion und finanzielle Unterstützung ihres Remixes von Photograph einsetzte. Photograph war als Bonus-Track für die Re-Issue-Version von Dear Frustrated Superstar vorgesehen, die Urversion des Albums wurde kurz vorher zur Marktbereinigung aus dem Handel genommen wurden. Des Weiteren beschrieb sie ihren Plattenboss als “barking mad” (zu deutsch: „wild rumbrüllend“). Ihr Beitrag bekam im Forum verständnisvolle Zustimmung durch andere Künstler, aufgrund des forschen Tons und ihrer geringen CD-Verkäufe wurde sie jedoch zum Rapport gewiesen. Noch am gleichen Tag trennten sich die Wege von Pallot und Polydor. Die Re-Issue-Version des Albums wurde auf Eis gelegt, die ihr missfallene Interpretation von Photograph nicht veröffentlicht. Das bereits als Singleauskopplung eingeplante Lied If I Know You blieb gleichsam mit dem dazugehörigen bereits abgedrehten Musikvideo unveröffentlicht. Eine vom Label-Management bereits zugesichertes Engagement im Vorprogramm der Bryan-Adams-Tour wurde abgesagt.

Umorientierung (2003–2004)

Pallot musste daraufhin ihre Pläne für die Zukunft revidieren und zog sich aus dem Musikgeschäft zurück, sie veröffentlichte auf ihrer Website sogenannte Stories („Geschichten“) in denen sie detailliert die Geschehnisse ihrer Kündigung, teils sarkastisch teils verständnisvoll, reflektiert. Seitdem sind die Storys zu einem direkten Draht zu ihren Fans geworden und spiegeln die Meilensteine ihrer Karriere wider. Sie ging wieder zurück zur Universität und studierte Englisch um Lehrerin zu werden und absolvierte ihr Zwischenjahr. Währenddessen finanzierte sie sich mit diversen Gelegenheitsjobs ihren Unterhalt unter anderem als Näherin und Babysitterin.

2003 sang sie die Führungsstimme im Lied Truly auf dem Album Chimera von Delerium. Es wurde als zweite Singleauskopplung nach dem europaweit erfolgreichen Lied Silence mit Sarah McLachlan veröffentlicht. Es erreichte Platz 54 der britischen Singlecharts und Platz 1 der UK-Club-Charts und steigerte Pallots Reputation in der Clubszene.

Im Winter Ende 2003 komponierte sie, während sie noch an der Universität studierte, ihren Song Idaho. Er bewirkte ihren eigenen Worten zufolge einen Wendepunkt ihrer Laufbahn, weg von ihrer Ausbildung zur Englischlehrerin, hin zu einem Neubeginn ihrer Musikkarriere. Sie begann daraufhin, weitere Lieder zu schreiben und ein neues Album einzuplanen.

Neuanfang ihrer musikalischen Karriere (2005)

Am 24. April 2005 erschien ihr zweites Album Fires. Es wurde von Chrysalis Music Publishing unter ihrem selbstgegründeten Independent-Plattenlabel Idaho veröffentlicht. Die Publisher von Chrysalis Music Publishing unterstützen Pallot, trotz ihrer Kündigung bei Polydor, und stellten ihr für dieses Album 50.000 Britische Pfund zur Verfügung. Da diese Summe unzureichend für die Bezahlung eines Produzenten und die Studioaufnahmen war, musste sie zusätzlich eine Hypothek auf ihr Haus aufnehmen. Mit dem nun zur Verfügung stehenden Geld konnte sie ihre Arbeit am Album fortsetzen und sogar vom Rest des Geldes über ihre Bedürfnisse leben. Sie schmuggelte sich, immer wenn andere Musiker die Aufnahmestudios vorübergehend verließen, in diese ein und nutzte die Zeit für ihre eigenen Aufnahmen.

Sie schrieb sämtliche Lieder auf Fires selbst und arbeitete eng mit ihren Produzenten Howard Willing zusammen, was sich durch ihre Liierung mit ihm manifestierte. Willing konnte sich bereits als Produzent vieler Künstler einen Namen machen. So produzierte er schon für OK Go, Stevie Nicks, Lisa Marie Presley, Melissa Auf der Maur, Liz Phair, The Smashing Pumpkins und Van Hunt. Zusätzlich arbeitete das Zweckbündnis Pallot/Willing mit dem Produzenten Eric Rosse (Tori Amos, Lisa Marie Presley, Anna Nalick) zusammen, so produzierte Rosse Learning to Breathe und gemeinsam mit Willing Heart Attack. Gänzlich ohne Willing produzierte Wendy Melvoin – Mitglied von The Revolution – Pallots Lied Damascus. Nachdem die wesentlichen Stücke den letzten Schliff bekommen hatten, vervollständigten Pallot und Willing das Album und pendelten zwischen London und Los Angeles umher. Dabei bekamen sie Unterstützung durch Willings viele Berufskontakte mit hochqualifizierten Musikern. Sie verarbeitet ähnlich ihrem ersten Album wieder viele biografische Gegebenheiten, so schrieb sie an Anlehnung ihrer Kündigung bei Polydor und als Dank an ihren früheren Manager Andrew King und für dessen, nach eigenen Angaben leider meist ignorierten, Ratschläge, das Lied Mr King.

Über Mundpropaganda unter anderem auch via Yahoo!-E-Mail-Gruppe und vielen Auftritten in diversen Konzerten im Vorprogramm von bekannteren Künstlern, insbesondere James Blunt, wuchs ihre Fangemeinde an. So kam es häufig zu Ausverkäufen ihres Albums an den Verkaufsständen der Konzerte. Als weiterer wichtiger Anlaufpunkt für Fans etablierte sich zu dieser Zeit ihre MySpace-Präsenz. So veröffentlicht Pallot dort regelmäßig Tagebucheinträge, sogenannte Blogs, in denen sie neben dem Fankontakt auch Dinge aus ihrem Alltag von sich gibt. Durch diesen Fankontakt über MySpace konnte sie zusätzlich über 11.000 Exemplare ihres Albums verkaufen. Zusätzlich zeigt sie sich in überspitzt gefilmten Videobotschaften, sogenannten Video Diary’s auf ihrer englischen Website, die beispielsweise neben alltäglichen Dingen, Tourvorbereitungen oder Making-ofs ihrer Videos zeigen.

Dem Album wurde die Antikriegs-Single Everybody’s Gone to War als Download vorausgeschickt. Sie greift die Problematik des Irakkriegs 2003 auf und wird häufig aus Unkenntnis über den eigentlichen Titel als The War Song („das Lied über den Krieg“) bezeichnet.

Im Juni 2005 folgte die Nachfolgesingle Damascus. Damascus ist wie die meisten ihrer Lieder eine Versinnbildlichung ihres Lebens, das Lied beschreibt ihren Schmerz nach der Trennung von ihrer Studienfreundschaft und verarbeitet dabei auch ihre Reiseerfahrungen, da sie regelmäßig zwischen England und dem Heimatland ihrer Mutter Indien pendelte. Station machte sie dabei regelmäßig im syrischen Damaskus. Diese Situation schrieb sie in einer ihrer Stories bezeichnenderweise Damascus nieder.

Im September 2005 wurde noch die dritte Single mit dem poppigen Lied All Good People herausgebracht. Im Gegensatz zu allen bisherigen Single-Veröffentlichungen wurde hierfür jedoch kein Musikvideo gedreht.

Internationaler Durchbruch (2006–2007)

Aufgrund ihres Erfolgs mit ihren zweiten Album trat 2005 das Plattenlabel 14th Floor Records (Teil der Plattenfirma Warner Music Group) an Pallot heran und bot ihr einen neuen Vertrag an. Mit dem Hintergedanken an ihren Rauswurf bei Polydor sicherte sie sich diesmal ab, so standen bereits die ihr bekannten und ebenfalls der starken Kommerzialisierung der Musik abgeneigten Künstler Damien Rice und Joseph Arthur dort unter Vertrag, was bedeutete, dass sie beim neuen Label mehr Freiheiten hatte und nicht einem Pop-Diven-Image entsprechen musste. Mit dem Vertrag in der Tasche veröffentlichte Pallot daraufhin am 24. April 2006 die Re-Issue-Version ihres Albums Fires. Diese Version ist O-Ton Pallot: more spangly, also ausgefeilter als die Urversion. Die Lieder wurden neu eingespielt und kommen beispielsweise bei einigen Stücken mit zusätzlichen Streichern daher, auch das Artwork wurde grunderneuert und die Titel All Good People und Learning To Breathe wechselten die Plätze. Das Album erreichte Platz 21 der britischen Albumcharts.

Die erste Single des aufgemöbelten Albums wurde wieder Everybody’s Gone to War. Die Single war das dritt-meistgespielte Lied im britischen Radio und erreichte Platz 14 der UK-Singlecharts. Das dazugehörige Musikvideo wurde im Gegensatz zu all ihren vorigen Videos regelmäßig im europäischen Musikfernsehen ausgestrahlt. Am 2. Oktober 2006 wurde die zweite Single Sophia aus dem wiederveröffentlichten Album veröffentlicht, sie stieg auf Platz 32 der britischen Singlecharts ein. Sophia wurde mit dem Produzenten Mitchell Froom (bekannt als Produzent Daniel Powters und dessen Lied Bad Day oder Elvis Costello, Randy Newman, Crowded House) in Los Angeles neu eingespielt.

Angeknüpft an ihren Erfolg mit dem Fires-Album brachte ihr ehemaliges Major-Label Polydor 2006, die bis dahin ca. für vier Jahre auf Eis gelegte Re-Issue-Version des Debütalbums Dear Frustrated Superstar heraus. Da Pallot jedoch aus oben genannten Gründen nicht mehr mit Polydor arbeitete, wurde es kurzerhand mit den B-Seiten-Tracks The Girl From Lakeville und 57 Flavours aufgefüllt, die bereits mit der 2001 erschienenen Single Alien veröffentlicht wurden. Das Artwork blieb aufgrund fehlender aktueller Fotoaufnahmen nahezu unverändert.

Am 8. Januar 2007 veröffentlichte Pallot mit Learning to Breathe ihre mittlerweile fünfte Singleauskopplung aus ihrem Album Fires. Das bereits am 29. November 2006 veröffentlichte Musikvideo wurde von Lee Lennox, dem Regisseur des Videos All Sparks der Editors, gedreht.

Nerina Pallot erhielt am 16. Januar 2007 die Nachricht der Nominierung zur Besten britischen weiblichen Solokünstlerin bei den Brit Awards 2007, der Preis ging jedoch an Amy Winehouse.

Am 14. Februar 2007 heiratete Pallot den Musikproduzenten und Komponisten Andrew „Andy“ Chatterly; daraufhin bezogen sie einen gemeinsamen Hauptwohnsitz in London.

Am 23. April 2007 wurde Pallots Ballade Sophia für den Ivor Novello Award in der Kategorie Bestes Lied (Musikalisch und Textlich) nominiert, der Preis ging letztendlich an Scott Matthews mit dem Lied Elusive.

Im Mai 2007 kündigte Pallot die Sommersingle Peg an. Peg ist eine von Richard X produzierte Coverversion von Steely Dans gleichnamigen Lied Peg und war für den 9. Juli 2007, zusammen mit einem Richard-X-Remix des Liedes Geek Love, angekündigt. Das Lied wurde letztlich am 25. Juni 2007 als kostenpflichtige Nur-Download-Version veröffentlicht – ohne den angekündigten Geek-Love-Remix, jedoch parallel mit Remixen von Peg.

Die Zeit nach Fires (seit 2008)

Bereits von Ende 2007 an arbeitete Pallot an ihrem dritten Studioalbum, sie veröffentlichte daraus im Vorfeld über ihre MySpace-Seite die Demo The Long Tall Grass of Summer. Am 13. Februar 2009 sowie am 1. August 2009 veröffentlichte Pallot jeweils die EPs Buckminster Fuller und Junebug. Währenddessen schloss Pallot im Juli 2009 ihren Bachelor of Arts in Englisch ab. Weitere Lieder wurden bei einigen Konzerten gespielt unter anderem die Werke Heidi und Everything’s Illuminated. Auf den Konzerten am 26. und 27. Januar 2008 im Jersey Opera House spielte sie auch die neuen Lieder The Right Side, It Was Me, When Did I Become Such a Bitch? sowie I Used to Love You Until You Tried to Kill Me. Aus diesen und anderen Liedern sowie den beiden EPs bestückte Pallot ihr neues Album. Dem naheliegenden akademischen Bachelor-of-Arts-Abschluss geschuldet sowie ihren Wunsch nach musikalischer Weiterentwicklung zu Fires, nannte sie es The Graduate (Die Reifeprüfung). The Graduate wurde am 5. Oktober 2009 im Vereinigten Königreich veröffentlicht und erreichte in der ersten Veröffentlichungswoche Platz 46 der britischen Charts. Das Album enthält zehn Lieder, die iTunes-Version enthält drei zusätzliche Lieder. Die Deluxe-Version enthält neben der Hauptversion weitere sieben Lieder als Akustikversion in der separaten Zusammenstellung namens I Digress. Die erste Singleauskopplung von The Graduate ist Real Late Starter, es verfehlte jedoch den Charteintritt. Zurzeit arbeitet Pallot mit ihrem Ehemann Andy Chatterley an Kylie Minogues kommendem elftem Studioalbum. Bereits Ende September 2009 führte Minogue das von Pallot geschriebene Lied Better Than Today bei ihrer Konzerttour auf. Für den 15. Februar wurde die Veröffentlichung der zweiten Single I Don’t Want To Go Out angekündigt, bis dahin finden seit dem 11. Januar wöchentliche Live-Sessions übers Internet dazu statt. Vom 15. Dezember 2011 an war sie als Co-Coach von Rea Garvey bei der ersten Staffel der Castingshow The Voice of Germany zu sehen, in der gesangliche Nachwuchstalente gesucht werden.

Quelle: Wikipedia.org