30.08.2021 | Bayern ​3-G-Regel im Freistaat: Müssen Schüler sich testen lassen?

Nach der Einführung der 3-G-Regel ab einer Inzidenz von 35 ist uns vor allem eine Frage besonders häufig gestellt worden: Müssen sich die Schülerinnen und Schüler in den Sommerferien testen lassen? Wir haben für euch nachgefragt.

Foto: Christoph Soeder / dpa

Seit letzter Woche Montag gilt die 3-G-Regel ab einer Inzidenz von 35. Heißt: Wenn diese Inzidenzzahl überschritten ist, braucht man einen Impf- bzw. Genesenennachweis oder einen negativen Coronatest, um beispielsweise in die Innenräume von Restaurants zu kommen. Das gilt aber nicht für alle – für Schülerinnen und Schüler gibt es eine Sonderregelung, so das Gesundheitsministerium.

Müssen sich Schüler testen lassen?

Die Antwort ist: Nein. Schüler müssen sich nicht extra testen lassen, da sie im Rahmen der Schule sowieso regelmäßig getestet werden. Sie müssen dafür aber nachweisen, dass sie eine Schule besuchen und welche das ist.

Was gilt während der Sommerferien?

Diese Regelung gilt auch in den Ferien. Heißt: Bis Ende der Sommerferien brauchen Schülerinnen und Schüler keinen Test. Sie müssen dafür aber ihren Schulbesuch nachweisen können.

Welche Dokumente werden anerkannt?

Wegen der allgemeinen Schulpflicht sind Kinder im Grundschulalter automatisch von der Testpflicht befreit. Hier muss dann nur ein amtliches Ausweisdokument vorgelegt werden.

Ältere Kinder sind mit folgenden Dokumenten von der Testpflicht befreit:

  • Schülerausweis, auf dem der Schulort vermerkt ist
  • Aktuelle Schulbesuchsbestätigung
  • Schülerticket in Kombination mit einem amtlichen Ausweis (hier muss erkennbar sein, dass der Schüler oder die Schülerin im jeweiligen Jahr die Schule besucht)

Schülerinnen und Schüler, die im Ausland zur Schule gehen, brauchen ein entsprechendes Bestätigungsschreiben der Schule. Hier muss erkennbar sein, dass sie tatsächlich dort zur Schule gehen und dass vor Ort regelmäßige Tests durchgeführt werden.

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