14.09.2022 | Bayern 7 Dinge, die man in Bayern lieber nicht sagen sollte

Wir Bayern haben so Eigenheiten, die für manch einen Touristen komisch wirken könnten - vor allem, was unsere Sprache angeht. Daher haben wir Dinge zusammengefasst, die ihr im Freistaat lieber nicht sagen solltet.

Foto: master1305/Adobe Stock

Gewisse Dinge sollte man in Bayern einfach sein lassen...

1. Weißwürste zum Abendessen

Weißwurst gibt's in Bayern grundsätzlich nur bis 12 Uhr mittags. Das kommt daher, dass früher Weißwürste roh verkauft wurden. Darum mussten sie möglichst schnell, also noch vor Mittag, gegessen werden. Heute kauft man sie zwar schon vorgebrüht, aber traditionell werden Weißwürste nach wie vor am späten Vormittag, meistens als zweites Frühstück zwischen 10 und 12 Uhr, gegessen. Und zur Weißwurst gehört süßer Senf, auf keinen Fall Ketchup!

2. Dialekt nachahmen

Wer den Dialekt eines anderen zu demonstrativ nachahmt, löst bei diesem schnell das Gefühl aus, er werde auf den Arm genommen - vor allem bei den Bayern. Echte Bayern kriegen garantiert das Grausen, wenn man ihren Dialekt nachahmt.

3. Das bayerische Bier anzweifeln

Wir Bayern werden auf der ganzen Welt um unser Bier beneidet. Die Brauereien halten sich seit 1516 an die Vorschrift, Bier nur unter Verwendung festgelegter Zutaten zu brauen. 500 Jahre also existiert das Reinheitsgebot. Daher hört der Spaß beim Bier auch wirklich auf. Wenn ihr also etwas schlechtes über bayerisches Bier sagen solltet, dann seid ihr ganz schnell unbeliebt bei uns.

4. Brötchen zur Semmel oder Berliner zum Krapfen sagen

In Bayern heißt es Semmel und Krapfen, alle anderen Bezeichnungen ernten nur verwirrte Blicke. Verrückterweise ist in Ostdeutschland die Bezeichnung "Pfannkuchen" beheimatet, wenn ihr den bestellt, bekommt ihr in Bayern garantiert keinen Krapfen.

5. Sich über das Abitur beschweren

Wir in Bayern betonen gerne, dass unser Abitur das schwerste ist. Hier müssen Schüler die meisten ihrer Noten einbringen und Mathe oder Deutsch abwählen? Das geht hier in keinem Fall. 

6. Den Bayer zur Weißglut bringen

Wir sind zwar meistens ganz lieb - doch was Schimpfwörter angeht, haben wir in Bayern einiges zu bieten. Von "Kruzefix" bis "Debberla", in jedem Bayer schlummert ein Grantler. Kommt jemand bei uns im Freistaat aus irgendeinem Grund so richtig in Rage, dann kann es richtig böse enden, verbal natürlich.

7. Die bayerische Tracht missachten

Was man da jedes Jahr auf der Wiesn sehen muss, lässt das bayerische Herz bluten. „Ja, sanna mia im Fasching, oda wos.“, entschlüpft dem ein oder anderen. Gerade bei uns in Bayern gibt es auch zu anderen Anlässen als zum Oktoberfest viele Gelegenheiten, Tracht zu tragen. Und wenn schon, dann aber richtig. Niemals auf Bluse oder Hemd verzichten. Da ist das Dirndl nun einmal kompromisslos.

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