11.11.2022 | Bayern Bayern schafft Corona-Isolationspflicht zum 16. November ab

Bayern prescht gemeinsam mit drei anderen Ländern vor und schafft die Corona-Isolationspflicht ab. Eine Regel bleibt als Ersatz. Mehr dazu lest ihr hier.

Foto: Kelly Sikkema unsplash

Bayern prescht gemeinsam mit drei anderen Ländern vor und schafft die Corona-Isolationspflicht ab. Es handelt sich um Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und Schleswig-Holstein. In diesen Ländern sollten "zeitnah" neue Regelungen in Kraft treten, die Details würden derzeit ausgearbeitet.

Isolationspflicht wird ab 16.11. abgeschafft

Bayern schafft die mindestens fünftägige Isolationspflicht für Corona-Infizierte ab - und zwar ab 16. November. Das teilte Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) am Freitag in München mit. Positiv Getestete sollen aber außerhalb der eigenen Wohnung eine Maske aufsetzen müssen. 

"Und natürlich gilt weiter der Grundsatz: Wer krank ist, bleibt zu Hause", 

,sagte Holetschek. Vulnerable Gruppen sollten durch andere Maßnahmen weiter geschützt werden. 

"Die Entscheidung bedeutet nicht, dass wir dem Infektionsgeschehen freien Lauf lassen"

, betonte der Minister.

Drei Bundesländer ziehen mit

Bayern handelt dabei gemeinsam mit Baden-Württemberg, Hessen und Schleswig-Holstein. Auch in diesen drei Ländern sollen «zeitnah» neue Regelungen in Kraft treten. Die Details würden derzeit ausgearbeitet, hieß es aus dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium.

"Leider hat sich die Bundesregierung bislang einer gemeinsamen Lösung in der Isolationsfrage verweigert. Deshalb gehen wir jetzt mit Blick auf die veränderte Pandemie-Lage diesen wichtigen Schritt für einen eigenverantwortlichen Umgang mit Corona voran."

Es sei der richtige Zeitpunkt für mehr Eigenverantwortung der Menschen. Grundlage dieser Entscheidung – auch im Einklang mit den drei anderen Bundesländern – sei eine wissenschaftliche Bewertung des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit sowie vieler Experten.

Positiver Test bedeutet Maske

Der Mitteilung zufolge verständigten sich die Länder auf gemeinsame Empfehlungen als Grundlage für ihre neuen Regelungen. Diese sehen etwa vor, dass positiv Getestete außerhalb ihrer eigenen Wohnung eine Maske tragen müssen - außer im Freien, wenn ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann. Vorgesehen ist demnach auch, dass positiv Getestete medizinische und pflegerische Einrichtungen nicht als Besucher betreten dürfen.

Das galt bisher

Bislang hatten sich Corona-Infizierte nach einem positiven Testergebnis generell für mindestens fünf Tage in häusliche Isolation begeben müssen - und bis sie mindestens 48 Stunden symptomfrei sind, insgesamt bis zu einer Maximaldauer von 10 Tagen.

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