08.04.2021 | Bayern Corona-Testpflicht an Schulen: Das müssen Eltern, Lehrer & Schüler wissen

Nach den Osterferien müssen sich Schüler, Lehrer und Mitarbeiter der Schulen mindestens zwei Mal pro Woche auf das Corona-Virus testen, sofern diese sich an den Schulen aufhalten. Wir verraten euch, wie die Tests ablaufen und welche Tests zulässig sind.

Foto: Holger John/dpa-Zentralbild/dpa

Ab Montag, den 12. April gilt an Bayerns Schulen eine generelle Corona-Testpflicht. Wer am Präsenzunterricht teilnehmen will, muss sich mindestens zwei Mal die Woche testen lassen. Gleiches gilt für Lehrer und Mitarbeiter der Schulen, wie Sekretärinnen oder Hausmeister. Diese Testpflicht ist unabhängig vom Inzidenzwert.

Inzidenz bestimmt Unterrichtsform

Bei einer Inzidenz von unter 50 gibt es für alle Grundschüler Präsenzunterricht und für den Rest Wechselunterricht.

Bei einer Inzidenz zwischen 50 und 100 sind alle Schüler im Wechselunterricht.

Bei einer Inzidenz über 100 gilt für alle Schüler Distanzunterricht. Ausnahmen gibt es für Abschlussklassen, sowie die 4. und 11. Klassen. Diese befinden sich dann im Wechselunterricht. 

So laufen die Corona-Tests ab

Lehrkräfte und Schüler dürfen nur mit einem negativen Testergebnis am Präsenzunterricht teilnehmen. Dafür gibt es eine Corona-Testpflicht, die mindestens zwei Mal die Woche stattfinden muss. Die Testpflicht gilt dabei für alle Klassen, auch für Erstklässler.

Die Corona-Tests werden unter Aufsicht einer Lehrkraft in Form eines Corona-Selbsttests durchgeführt. Ein mitgebrachter Selbsttest von daheim, wird nicht anerkannt, da dieser nicht überprüft werden kann. Wenn sich Schüler oder Lehrer entscheiden daheim einen Test zu machen, darf es nur ein Corona-Schnelltest oder ein PCR-Test sein. Dieser kann zum Beispiel kostenlos in vielen Apotheken oder Testzentren gemacht werden. Das Testergebnis darf höchstens 48 Stunden alt sein. 

Kommen Gurgeltests?

Kultusminister Piazolo sieht zukünftig aber auch Alternativen zum Corona-Selbsttest in den Schulen. Gerade bei jüngeren Schülern bietet sich ein sogenannter Corona-Gurgeltest an. "Dieser wurde in Deutschland aber noch nicht zugelassen. In Ostbayern und München gibt es hierfür aber schon Modellprojekte.", so das Kultusministerium auf ANTENNE BAYERN Anfrage.