30.09.2020 | Bayern Corona-Teststationen an Autobahnen und Bahnhöfen: So geht es weiter

Ursprünglich sollten die Teststationen an den drei bayerischen Grenzübergängen und an den Hauptbahnhöfen München und Nürnberg nochmals verlängert werden- jetzt doch die Kehrtwende.

Foto: Sven Hoppe/dpa

Änderung bei der bayerischen Corona-Teststrategie - die Teststationen an drei bayerischen Autobahngrenzübergängen werden nicht verlängert. Das bestätigte ein Sprecher des Bayerischen Gesundheitsministerium auf ANTENNE BAYERN Nachfrage. 

Anfang der Woche hieß es noch, man prüfe eine mögliche Verlängerung der Corona-Teststationen an den Autobahnen A3, A8 und A93, sowie an den Hauptbahnhöfen München und Nürnberg. Anlass waren die steigenden Corona-Infektionszahlen beispielsweise in Österreich. 

Regionale Testzentren statt zentrale Corona-Tests

Die Teststationen werden damit jetzt wie geplant ab dem 01. Oktober abgebaut. Stattdessen soll es regionale Testzentren in jedem Landkreis geben. Als Begründung für dich Nicht-Verlängerung nannte das Bayerische Gesundheitsminister den Umstand, dass die meisten Corona-Infizierten direkt aus Bayern kommen und nur vereinzelt von Urlaubern oder Tagesausflüglern. 

"Beim Infektionsgeschehen in Bayern ist der Anteil der Reiserückkehrer an den bekannten Neuinfektionen in den letzten zwei Wochen kontinuierlich zurückgegangen. Gleichzeitig ist der Reise- und Urlaubsverkehr, der traditionell zu den Sommerferien seinen Höhepunkt hat, vorbei.", sagte Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml. 

Seit Eröffnung der Corona-Teststationen an drei bayerischen Autobahngrenzübergängen haben sich rund 689.000 Menschen freiwillig auf das Corona-Virus testen lassen. 7.700 Menschen wurden positiv getestet.