07.05.2021 | Bayern Nach Lockerungen für die Grundschule: Diese neuen Regeln gelten für Kitas

Es gibt neue Corona-Regeln in Bayern und die gelten ab Montag, den 10. Mai. In Grundschulen wird gelockert, doch was passiert mit den Kitas im Freistaat? In welchen Regionen dürfen Kitas öffnen und was Eltern jetzt wissen müssen.

Foto: Caroline Seidel/dpa

Über die Schulen wird oft gesprochen, aber die Kitas fallen in den Beschlüssen manchmal hinten runter. Sind die Kitas offen oder müssen sie zubleiben? Eine Vielzahl an Fragen, die derzeit die Eltern in Bayern beschäftigen. Die bayerische Regierung hat neue Regeln festgelegt. Sie gelten bereits ab Montag, de 10. Mai.

Lockerungen mit stabiler Inzidenz vertretbar

Für Kindergärten und -krippen ändert sich zunächst nichts. Bei einer örtlichen Inzidenz bis 50 dürfen sie ganz normal öffnen, zwischen 50 und 100 ist ein eingeschränkter Regelbetrieb vorgeschrieben - also die Betreuung in festen Gruppen. Ist der Inzidenzwert höher als 100, dürfen die Kindergärten und Krippen ausschließlich eine Notbetreuung anbieten. Das bedeutet, dass in Landkreisen wo es die Inzidenz noch nicht erlaubt, Eltern zu Hause bleiben oder auf einen Kita-Notdienst hoffen müssen.

Angehoben wurde der Grenzwert von 100 auf 165 nur für die Betreuung von Schülerinnen und Schülern, wie es in der neuen Corona-Verordnung des Freistaats heißt. Das betrifft Kinderhorte, aber auch altersgemischte Einrichtungen in Bezug auf Schulkinder.

Schulkinder im Vorteil

Für Kleinkinder fehlt aktuell noch die Möglichkeit zur regelmäßigen, nicht-invasiven Testung. Es wird derzeit geprüft, ob solche Tests auch für jüngere Kinder geeignet sind und ob sie am Ende zuverlässige Ergebnisse vorweisen können. Daher gilt für Nicht-Schulkinder die bislang geltende Regelung zur Notbetreuung ab einem 7-Tage-Inzidenzwert von 100 vorerst weiter.