10.09.2021 | Bayern Ferienende im Freistaat: Kultusminister ruft Schüler zum Corona-Test auf

So langsam machen sich auch die letzten Urlauber auf den Weg zurück in den Freistaat. Denn: Das neue Schuljahr beginnt nächste Woche Dienstag. Und damit das neue Jahr in den Schulen so problemlos wie möglich starten kann, ruft Kultusminister Piazolo die Schüler jetzt auf, sich vorher noch einmal testen zu lassen. Alle Infos dazu und wie genau die Corona-Regeln in den Schulen sein werden, das erfahrt ihr hier.

Foto: Matthias Balk / dpa

Die Sommerferien im Freistaat neigen sich allmählich dem Ende zu und die Schülerinnen und Schüler bereiten sich auf das nächste Schuljahr vor. Und zu dieser Vorbereitung soll laut Kultusminister Piazolo auch ein Corona-Test am Wochenende zählen. Den sollen die Kinder machen, um keine Infektionen aus dem Urlaub mit in die Schule zu bringen.

Die Corona-Regeln im neuen Schuljahr

Mit dem Ende der Sommerferien kommen auch viele neue Corona-Maßnahmen auf die Schülerinnen und Schüler zu. Wir haben euch hier die wichtigsten Infos zusammengefasst.

Was gilt für geimpfte Schüler?

Schülerinnen und Schüler, die vollständig geimpft wurden, müssen sich in der Schule nicht mehr testen lassen. Eine Maske müssen sie aber trotzdem tragen.

Maskenpflicht

Für alle Schülerinnen und Schüler gilt eine allgemeine Maskenpflicht. Sie ist unabhängig von der tagesaktuellen Inzidenz und sie gilt auch, wenn die Kinder am Platz sitzen. Grundschulkinder dürfen Stoffmasken tragen, ab der 5. Klasse muss dann eine medizinische Maske getragen werden. Diese Pflicht gilt vorerst bis zum 01. Oktober.

Testpflicht

Ungeimpfte Kinder und Jugendlichen werden im Rahmen der Schule weiterhin regelmäßig getestet. Grundschulkinder machen zwei Mal pro Woche einen Lolli-Test. Schülerinnen und Schüler an weiterführenden Schulen machen drei Mal pro Woche einen Schnelltest.

Quarantäne

Lange wurde darüber diskutiert, wie genau das Vorgehen ist, wenn in einer Schulklasse ein Kind positiv getestet wird. Jetzt gibt es darauf aber eine bundesweit einheitliche Antwort. Wird ein Kind positiv getestet, muss nicht die ganze Schulklasse in Quarantäne, sondern nur die engsten Kontaktpersonen. Sind diese symptomfrei, können sie sich nach frühestens fünf Tagen mit einem negativen Ergebnis freitesten. Die restlichen Kinder der Klasse sollen "für eine gewisse Zeit" intensiver getestet werden, heißt es in dem der dpa vorliegenden Beschluss der Gesundheitsminister der Länder. Generell seien die Quarantäne-Regelungen aber "nach Augenmaß" einzuschätzen.

Präsenzunterricht

Als oberstes Ziel für die Schule nennt das Bayerische Kabinett den Präsenzunterricht. Und hier sei ab jetzt nicht mehr die Inzidenz entscheidend, sondern die Krankenhausampel. Wie genau diese funktioniert und wie die aktuellen Zahlen sind, erfahrt ihr hier. Je nach Warnstufe könnten dann entsprechende Maßnahmen an den Schulen folgen - bis jetzt ist allerdings noch nicht festgelegt, wie genau sich die einzelnen Warnstufen auf den Schulbetrieb auswirken werden. 

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