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Fortsetzung: Proteste gegen Schließung von Postbanken

Die Gewerkschaft Verdi setzt ihre Proteste gegen die geplante Schließung von fast der Hälfte der Postbankfilialen fort.

Postbank Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/dpa

Frankfurt/Berlin (dpa) - Die Gewerkschaft Verdi setzt ihre Proteste gegen die geplante Schließung von fast der Hälfte der Postbankfilialen fort. In dieser und der nächsten Woche sind Beschäftigte in Fürth (21.11.), Dortmund (22.11.) und Berlin (28.11.) zu Aktionen aufgerufen, wie die Gewerkschaft am Montag mitteilte. Verdi erwartet insgesamt mehr als Tausend Beschäftigte.

Die Deutsche Bank, zu der die Postbank gehört, hatte Ende Oktober angekündigt, bis Mitte 2026 bis zu 250 der derzeit 550 Zweigstellen der Postbank zu schließen. An Stellenstreichungen führe «kein Weg vorbei», hatte Privatkunden-Chef Claudio de Sanctis gesagt. Über die genauen Zahlen verhandelt die Bank mit den Arbeitnehmervertretern.

Verdi fordert gemeinsam mit dem Gesamtbetriebsrat der Postbank Filialvertrieb AG «beschäftigungssichernde Maßnahmen» sowie eine vorzeitige Verlängerung des tariflichen Kündigungsschutzes. Derzeit sind betriebsbedingte Kündigungen bei der Postbank bis zum 31. Januar 2024 ausgeschlossen.

© dpa-infocom, dpa:231120-99-16779/4

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