11.01.2021 | Bayern Für Ausflügler gesperrt: Diese Landkreise in Bayern schotten sich ab

Aus Angst vor steigenden Infektionszahlen wenden einige bayerische Landkreise die 15 Kilometer-Regelung jetzt auch Touristen aus anderen Landkreisen an. Diese Landkreise sind betroffen:

Foto: Nicolas Armer/dpa

In Corona-Hotspots mit einer Inzidenz von über 200 gilt ab dem 11. Januar 2021 ein Bewegungsradius in Höhe von 15 Kilometern. Davon betroffen sind nach den Zahlen des Robert-Koch-Instituts bislang 28 bayrische kreisfreie Städte und Landkreise.

Sonderregelung möglich: Zusätzlich haben betroffene Landkreise die Möglichkeit, Tagesreisen von außerhalb in ihre Region zu verbieten. So soll verhindert werden, dass die Regionen von Touristen aus risikoärmeren Gebieten überrannt werden.

Diese Landkreise nutzen Sonderregelung

Für Tagestouristen tabu sind künftig die Landkreise Berchtesgadener Land, Miesbach, Deggendorf, Freyung-Grafenau, Regen, Passau und Cham. Diese Regelung tritt ab Dienstag, 12. Januar in Kraft. Andere Besucher aus anderen Regionen bleiben somit erst einmal ausgesperrt.

In Franken prüft der Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen, ob er mitzieht und Tagesausflügler fernhalten wird. In Schwaben sind bislang dagegen keine Beschränkungen bekannt. 

Generell gilt:

Eine Entfernung von mehr als 15 Kilometer vom Wohnort ist in Hotspots dann nur noch erlaubt, wenn triftige Gründe vorliegen, etwa die Fahrt zur Arbeit oder zum Einkaufen. Nicht dazu gehören touristische Tagesausflüge.