22.11.2021 | Bayern Lockdown ab Donnerstag: Diese Landkreise sind betroffen

Weil die neue Corona-Verordnung erst am Mittwoch, den 24.11.2021, in Kraft tritt, müssen Landkreise mit einer Inzidenz von 1.000 erst ab Donnerstag, den 25.11.2021, in den Lockdown. Was das bedeutet und welche Regionen aktuell betroffen sind, lest ihr hier.

Foto: dpa / Frank Rumpenhorst

Alle Landkreise und Städte in Bayern, die eine Sieben-Tage-Inzidenz von über 1.000 anzeigen, müssen ab Donnerstag, den 25.11.2021 in einen Lockdown gehen. Aktuell sind zwölf Landkreise in Niederbayern und Oberbayern betroffen.

Das bedeutet: Gastronomie, Sport- und Kulturstätten müssen schließen, alle Veranstaltungen werden untersagt. Friseure, Tätowierer und andere körpernahe Dienstleister dürfen nicht arbeiten. Das kündigte Ministerpräsident Markus Söder am Freitag an.

Kitas, Schulen, Unis und Handel 

Offen bleiben dürfen hingehen Kitas und Schulen. Hochschulen und Universitäten dürfen nur noch digitale Lehrveranstaltungen anbieten. Der Handel bleibt geöffnet, allerdings müssen hier pro Kunde 20 Quadratmeter Platz vorhanden sein.

Diese Landkreise sind betroffen

Betroffen vom Lockdown sind damit nach aktuellem Stand (25.11.2021) folgende bayerische Landkreise in Niederbayern und Oberbayern:

  • Freyung-Grafenau (1.486,8)
  • Rottal-Inn (1.306,2)
  • Berchtesgadener Land (1.089,1)
  • Mühldorf am Inn (1.132,4)
  • Traunstein (1.119,0)
  • Dingolfing-Landau (1.076,7)
  • Rosenheim (1.467,6)
  • Stadt Rosenheim (1.270,6)
  • Ostallgäu (1.054,9)
  • Passau (1.035,4)
  • Regen (1.042,5)
Karenzzeit

Sobald die Inzidenz fünf Tage hintereinander unter 1.000 sinkt, wird der Lockdown für die Region aufgehoben. Nach aktuellem Stand ist für die Landkreise, die die 1.000er Marke überschreiten, keine Karenzzeit vorgesehen. Das bedeutet: Sobald ein Landkreis eine Inzidenz von 1.000 überschreitet, muss er in den Lockdown. Die Regelungen gelten vorerst bis zum 15. Dezember

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