24.04.2020 | Bayern Maskenpflicht in Bayern: Das sind die Bußgelder bei Nichteinhaltung

Ab Montag gilt in Bayern die Maskenpflicht. Nun sind auch die Bußgelder bei einer Nichteinhaltung bekannt.

Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Im Kampf gegen die Ausbreitung des Corona-Virus gilt in Bayern ab Montag (27.04.2020) eine Maskenpflicht

Das heißt, beim Einkaufen oder in öffentlichen Verkehrsmitteln muss verpflichtend ein Mund-Nase-Schutz aus Papier, Stoff oder ein enganliegender Schal oder Tuch getragen werden, ansonsten droht ein Bußgeld. Der aktualsierte Bußgeldkatalog liegt der dpa bereits vor. 

Bis zu 5.000 Euro Strafe

Wer mit fehlendem Mund-Nase-Schutz in öffentlichen Verkehrsmitteln oder in Geschäften erwischt wird, muss mit einem Bußgeld von 150 Euro rechnen. Die Staatsregierung hat bereits diese Woche angekündigt, die Einhaltung verstärkt zu kontrollieren. 

Deutlich teurer wird es für Ladenbesitzer bei Missachtung der Pflicht. Diese müssen sicherstellen, dass das Personal einen Mund-Nase.Schutz trägt, ansonsten droht ein Bußgeld in Höhe von 5.000 Euro.

Droht ein Bußgeld bei Mundschutz im Auto?

Grundlegend nicht, aber laut Paragraf 23 der Straßenverkehrsordnung muss die Identität des Autofahrers jederzeit erkennbar sein. Bei einer handelsüblichen Maske sind die Gesichtszüge aber weiterhin zu erkennen, sodass beispielsweise eine Person auf einem Blitzerfoto identifiziert werden kann.

Wer sich jedoch absichtlich unkenntlich macht, muss mit Strafen rechnen. Hier stehen 60 Euro Bußgeld und künftig das verpflichtende Führen eines Fahrtenbuches im Raum.

Das sind die weiteren Bußgelder:

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Fragen und Antworten zur Maskenpflicht in Bayern