13.01.2021 | Bayern Mehr Aerosole: So sicher sind FFP2-Masken mit Ventil wirklich

Ab dem 18. Januar 2021 erhält die FFP2-Maske Einzug in unseren Alltag. Neben verschiedenen Kennzeichnungen, gibt es aber noch einen Unterschied, der direkt ins Auge sticht: Das Ventil! Wie sicher sind solche Masken und sollte man auf sie zurückgreifen?

Foto: Adobe/ Dan74

Neue Regeln kommen auch wieder am 18. Januar 2021 auf uns zu. Um den Alltag der Bayern sicherer zu machen und Präventivmaßnahmen gegen mutierte Corona-Viren aus Großbritannien und Südafrika zu treffen, hat das Bayerische Kabinett am 12. Januar 2021 entschieden, die aktuell geltenden Regeln zu erweitern. Ab dem 18. Januar 2021 muss dann jeder in den ÖPNV und im Einzelhandel eine FFP2-Maske tragen. Im Gegensatz zur "normalen" Alltagsmaske filtert diese nämlich laut Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte noch mehr Tröpfchen, Partikel und Aerosole aus der Luft und ist damit sicherer

Neben vielen Zeichen und Zahlen auf den FFP2-Masken auf die wir achten müssen, gibt es aber auch einen ganz offensichtlichen Unterschied: Mit oder Ohne Ventil! Aber was ist der Unterschied und bieten Masken mit Ventil tatsächlich weniger Schutz?

Bei der verschlussartigen Öffnung handelt es sich um ein sogenanntes Ausatemventil. Die verbrauchte Luft, die wir ausatmen, entweicht dann vor allem durch das Ventil. Dabei werden die ausgeatmeten Aerosole allerdings nicht durch das Filtermaterial abgefangen, im Gegenteil: Tröpfchen, Partikel und Aerosole werden nur leicht durch das Ventil abgebremst und dann in der Luft verwirbelt. Somit schützen sie zwar einen selbst, allerdings ist der Fremdschutz viel geringer als bei Masken ohne Filter.

Hier eine Übersicht des Bundesinstitutes für Arzneimittel und Medizinprodukte: