14.11.2022 | Bayern Meteore in Bayern: Wann Sternschnuppen im November am Nachthimmel funkeln?

Der November ist ein toller Monat für Sternschnuppen, denn wie jedes Jahr kreuzt die Erdbahn in diesem Monat den Meteorstrom der Leoniden. Wann ihr den Sternschnuppen-Regen sehen könnt, haben wir für euch herausgefunden.

Foto: John/Adobe Stock

Jahr für Jahr kreuzt die Erde auf ihrer Bahn um die Sonne Mitte November die Spur eines Kometen und am Nachthimmel erscheinen die Sternschnuppen der Leoniden. 

Wann ist der Höhepunkt der Leoniden?

Die in der Erdatmosphäre verglühenden Kometenpartikel sind den Sternfreunden in Deutschland zufolge zwar nicht so häufig wie bei anderen Sternschnuppenschauern. Die 10 bis 15 Meteore pro Stunde seien dafür aber oft sehr hell und mit 70 Kilometern pro Sekunde auch sehr schnell. Das diesjährige Maximum der Leoniden werde in der Nacht vom 17. auf den 18. November eintreten. Schaulustige können aber dieses Jahr möglicherweise am Morgen des 19. November auf mehr als 50 Meteore pro Stunde hoffen, so denn das Wetter mitspielt.

Was sind die Leoniden?

Die Leoniden führen ihren Ursprung auf den Kometen 55P/Tempel-Tuttle zurück, der Trümmerstücke seines nur knapp vier Kilometer großen Kerns auf seiner Bahn verstreut hat. Seine Umlaufzeit um die Sonne beträgt 33 Jahre. In vergangenen Jahren gab es teils erheblich höhere Fallraten. Teils wurden 300 und mehr Meteore pro Stunde gezählt. Die Leoniden laufen auf Gegenkurs zur Erde, die ihnen entgegenkommt. Sie dringen mit 70 Kilometer pro Sekunde, dies entspricht 252 000 Kilometer pro Stunde in die Erdatmosphäre ein und verglühen. Ein faustgroßer Meteoroid erzeugt dabei eine grelle Feuerkugel, die heller als der Vollmond leuchtet. Der Komet 55P/Temple-Tuttle wurde im Dezember 1865 entdeckt. Er befinde sich derzeit an einem sonnenfernen Punkt. Wahre Meteorstürme gebe es, wenn er sich in Sonnennähe aufhalte. Dies sei das nächste Mal im Jahr 2033 der Fall.

Wie kann man die Leoniden sehen?

Die Leoniden scheinen dem Sternbild Löwe zu entspringen. Wer sie sehen will, muss nach Angaben der Sternfreunde nach Mitternacht Richtung Osten schauen. In der Nacht des Maximums stehe dann der abnehmende Mond zur Orientierung vor dem Sternbild. Allerdings erhelle das Mondlicht den Nachthimmel und schwache Sternschnuppen werden so kaum zu sehen sein.

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