20.03.2019 | Bayern Nach neuem Fund: Diese teils giftigen Schlangenarten gibt es in Bayern

Nach dem Fund der Alpen-Barrenringelnatter ist nun eine weitere Schlangenart im Freistaat heimisch. Doch in Bayern sind bereits einige - sogar giftige - Reptilien zu Hause.

  • <p>Äskulapnatter</p>

    Äskulapnatter

    Bayerisches Landesamt für Umwelt
  • <p>Sie&nbsp;ist ungiftig und gehört zu den größten Schlangenarten Europas.</p><p>Erwachsene Äskulapnattern sind bräunlich-oliv und bis auf kleine weiße Flecken kaum gemustert.</p>

    Sie ist ungiftig und gehört zu den größten Schlangenarten Europas.

    Erwachsene Äskulapnattern sind bräunlich-oliv und bis auf kleine weiße Flecken kaum gemustert.

    Bayerisches Landesamt für Umwelt
  • <p>Die Äskulapnatter findet man auch&nbsp;auf dem Apothekenlogo.</p>

    Die Äskulapnatter findet man auch auf dem Apothekenlogo.

    Foto: Harald Tittel/dpa
  • <p>Kreuzotter</p>

    Kreuzotter

    Bayerisches Landesamt für Umwelt
  • <p>Sie ist die einzige giftige Schlange in Bayern. Normalerweise flieht die Kreuzotter, bevor sie zubeißt. Sie droht oder beißt nur, wenn sie sich in die Enge getrieben fühlt.</p>

    Sie ist die einzige giftige Schlange in Bayern. Normalerweise flieht die Kreuzotter, bevor sie zubeißt. Sie droht oder beißt nur, wenn sie sich in die Enge getrieben fühlt.

    Bayerisches Landesamt für Umwelt
  • <p>Blindschleiche</p>

    Blindschleiche

    Bayerisches Landesamt für Umwelt
  • <p>Blindschleichen erkennt man an der sehr glatten, glänzenden Haut.</p><p>Aber Vorsicht: sie ist eine Eidechse und keine Schlange - nicht verwechseln!</p>

    Blindschleichen erkennt man an der sehr glatten, glänzenden Haut.

    Aber Vorsicht: sie ist eine Eidechse und keine Schlange - nicht verwechseln!

    Bayerisches Landesamt für Umwelt
  • <p>Schlingnatter</p>

    Schlingnatter

    Bayerisches Landesamt für Umwelt
  • <p>Man erkennt sie an den braunen Flecken am Rücken und dem braunen Streifen am Auge.</p><p>Sie ist ungiftig, sieht der Kreuzotter aber sehr ähnlich.</p>

    Man erkennt sie an den braunen Flecken am Rücken und dem braunen Streifen am Auge.

    Sie ist ungiftig, sieht der Kreuzotter aber sehr ähnlich.

    Bayerisches Landesamt für Umwelt
  • <p>Ringelnatter</p>

    Ringelnatter

    Bayerisches Landesamt für Umwelt
  • <p>Sie ist für den Menschen ungefährlich. Die als "Hausschlange" bekannte Ringelnatter erkannt man an den charakteristischen gelben Flecken am Hinterkopf.</p>

    Sie ist für den Menschen ungefährlich. Die als "Hausschlange" bekannte Ringelnatter erkannt man an den charakteristischen gelben Flecken am Hinterkopf.

    Bayerisches Landesamt für Umwelt
  • urn:newsml:dpa.com:20090101:190313-99-362524

Die „Stinke-Schlange", die eigentlich Alpen-Barrenringelnatter heißt, ist seit kurzem Teil der einheimischen Schlangenarten. Doch welche ihrer schuppigen Artgenossen sind in Bayern schon alte Bekannte?

Die Äskulapnatter

Die Äskulapnatter gehört zu den größten Schlangenarten Europas. Sie ist olivgrün gefärbt und hat an manchen Stellen kleine weiße Punkte. Ansonsten trägt sie keine auffällige Musterung. Für den Menschen ist die Äskulapnatter ungefährlich.

Fun Fact: Die Äskulapnatter kennt man als Symbol der Mediziner

Die Kreuzotter

Die Kreuzotter ist die einzige Giftschlange in Bayern. Allerdings liegt der letzte Todesfall in Bayern über 50 Jahre zurück. Normalerweise werden die Schlangen schnell verschreckt.

Fühlt sie sich aber bedroht oder eingeengt, wehrt sie sich und beißt zu. Nach längeren Regenperioden oder an schwül-warmen Tagen ist sie sehr aktiv.

Traurig aber wahr: Die Kreuzotter ist in vielen Gebieten vom Aussterben bedroht.

Die Ringelnatter

Für den Menschen ist die Ringelnatter ungefährlich. Sie ist eine Wasserschlange und die am häufigsten vorkommende Schlangenart in Bayern.

Große Gewässer wie die Donau, Inn, Isar, Main, Chiemsee, Bodensee und viele mehr sind Teil ihres Verbreitungsgebiets. Ihr „Markenzeichen" sind die gelben Flecken am Hinterkopf.

Die Schlingnatter

Die Schlingnatter ist leicht zu verwechseln mit der Kreuzotter. Sie macht es sich gerne in den Weinbaugebieten in Nordbayern gemütlich. Außerdem wurde sie auch rund um die bayerischen Großstädte gesichtet.

Die „Stinke-Schlange" in Bayern: