08.12.2020 | Bayern Ab sofort: In diesen Landkreisen drohen nächtliche Ausgangssperren

In diesen Landkreisen oder kreisfreien Städten gibt es ab dem 9. Dezember nächtliche Ausgangssperren:

Im Kampf gegen das Corona-Virus gelten in Bayern ab Mittwoch, den 9. Dezember verschärfte Ausgangsbeschränkungen. In Hotspot-Regionen gelten zudem nächtliche Ausgangssperren von 21 bis 5 Uhr, wenn im Landkreis oder der kreisfreien Stadt der Inzidenzwert über 200 liegt. Hierbei zählt die offizielle Auflistung des Robert Koch-Instituts als Maßgabe. Derzeit (Stand 8. Dezember) sind in ganz Bayern 26 Landkreise bzw. kreisfreie Städte betroffen. 

Bei nächtlichen Ausgangssperren ist das Verlassen des eigenen Hauses oder der Wohnung dann nur noch aus folgenden Gründen erlaubt:

  • die Ausführung von beruflichen Tätigkeiten
  • medizinische und veterinärmedizinische Notfälle,
  • die Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts,
  • die Begleitung von unterstützungsbedürftigen Personen und Minderjährigen,
  • die Begleitung Sterbender,
  • Handlungen zur Versorgung von Tieren,
  • ähnlich gewichtigen und unabweisbaren Gründen.
  • An den Weihnachtstagen 24. - 26. Dezember gilt als Ausnahmegrund auch die Teilnahme an einem Gottesdienst (insbesondere die Christmette).

Diese Städte oder Landkreise sind unter anderem betroffen

Stand 8. Dezember 14 Uhr

  • Altötting
  • Augsburg (Land) 
  • Augsburg (Stadt)
  • Coburg
  • Dachau
  • Erding
  • Freyung-Grafenau
  • Fürth (Stadt)
  • Günzburg
  • Hof (Stadt)
  • Hof
  • Kaufbeuren (Stadt)
  • Landshut 
  • Main-Spessart
  • München (Stadt)
  • Neu-Ulm
  • Neumarkt i.d.Opf
  • Nürnberg (Stadt
  • Nürnberger Land
  • Passau (Stadt) 
  • Passau
  • Regen
  • Rosenheim (Stadt)
  • Schwabach (Stadt)
  • Traunstein 
  • Wunsiedel i.Fichtelgebirge

Die nächtliche Ausgangssperren sollen von der Polizei im Streifendienst kontrolliert werden, so zum Beispiel im Rahmen von Verkehrskontrollen oder Ruheverstöße. 

Hier die stets aktuelle Übersicht der Inzidenzwerte