11.01.2019 | Bayern Schneechaos: So verschärft sich die Situation am Wochenende

Obwohl die Temperaturen in den kommenden Tagen steigt, bedeutet das nicht zwangsläufig etwas Gutes. Glatteis, Schneebruch und erneut hohe Niederschläge erwarten euch am Wochenende.

Foto: Tobias Hase/ dpa
Regen, Schnee und Glatteis

Die Temperaturen steigen am Wochenende und füttern den Pulverschnee mit ordentlich Wasser. Die Folge: Die Schneemassen nehmen deutlich an Gewicht zu, wodurch Dächer und Bäume akut vom Einstürzen bedroht werden.

Zehn Zentimeter Pulverschnee wiegen etwa 10 Kilogramm pro Quadratmeter. Nasser Schnee wiegt rund das vierfache. Außerdem hält das Tauwetter nicht lange und die Regenpfützen werden zu gefährlichen Glatteis-Strecken.

Die Temperaturen schwanken zwischen minus vier und null Grad und am Main bis zu 2 Grad. Am etwas wärmeren Wochenende erwartet euch matschiger Schnee bei Temperaturen zwischen null bis sieben Grad.

In Franken kommt es zu leichten Schneefällen aus Richtung Hessen. Das Hoch Angela bringt dafür eine Schneepause in den Süden.

Lawinengefahr besteht weiterhin

In den Alpenregionen liegen bereits über drei Meter Schnee. Zwischen Sonntag und Dienstag nehmen die Schneefälle allerdings wieder zu. Es wird mit einem Meter Neuschnee gerechnet.

Auf der Seite des Lawinenwarndiestes könnt ihr euch über die aktuelle Lage in den Alpen informieren.

Hochwasser

Schmelzender Schnee und Regen sorgen für steigende Flussstände. Flüsse wie die Regnitz, die Altmühl, die Paar und das Gebiet des oberen Main, der Regen, die Wörnitz, die niederbayerischen Vils, die Sur und Zuflüssen zur oberen Fränkischen Saale sind betroffen. Hier treten Meldestufe 1 und Meldestufe 2 auf.

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