19.01.2018 | Bayern 7 Jahre Haft für Waffenlieferant des Münchner Amokläufers

Im Prozess gegen den Waffenlieferanten ist gerade das Urteil gefallen. 2016 hatte der 18. Jährige David S mit dieser Waffe am Olympia Einkaufszentrum neun Menschen erschossen.

  • Die Tatwaffe von David S., eine Pistole vom Typ Glock 17, ist am 17.03.2017 in München (Bayern) im Landeskriminalamt (LKA) zu sehen. 

    Die Tatwaffe von David S., eine Pistole vom Typ Glock 17, ist am 17.03.2017 in München (Bayern) im Landeskriminalamt (LKA) zu sehen. 

    Foto: Sven Hoppe/dpa
  • Polizisten in Spezialausrüstung am 22.07.2016 in der Nähe des Olympia-Einkaufszentrums (OEZ) in München (Bayern).

    Polizisten in Spezialausrüstung am 22.07.2016 in der Nähe des Olympia-Einkaufszentrums (OEZ) in München (Bayern).

    Foto: Felix Hörhager/dpa
  • Blumen und Kerzen liegen am 23.07.2016 vor dem Olympia-Einkaufszentrums (OEZ) in München (Bayern), einen Tag nach einer Schießerei mit Toten und Verletzten. 

    Blumen und Kerzen liegen am 23.07.2016 vor dem Olympia-Einkaufszentrums (OEZ) in München (Bayern), einen Tag nach einer Schießerei mit Toten und Verletzten. 

    Foto: Sven Hoppe/dpa
  • Blumen, Kerzen und Fotos liegen am 17.03.2017 vor dem Olympia-Einkaufszentrum (OEZ), ein Schauplatz des Amoklaufs

    Blumen, Kerzen und Fotos liegen am 17.03.2017 vor dem Olympia-Einkaufszentrum (OEZ), ein Schauplatz des Amoklaufs

    Foto: Sven Hoppe/dpa
  • Foto: Peter Kneffel/dpa

Im Prozess gegen den Waffenlieferanten des Münchner Amokläufers ist gerade das Urteil gefallen. Der 33 Jährige muss für sieben Jahre ins Gefängnis. Und zwar wegen fahrlässiger Tötung in neun Fällen und Verstoßes gegen das Waffengesetz.

Das hat das Münchner Landesgericht entschieden. Der Angeklagte hatte in seinem Schlusswort erklärt, es tue ihm leid - er habe das nicht gewollt.

Philpp K. hatte dem damaligen Amokläufer die Pistole verkauft. Am 22. Juli 2016 hatte der 18. Jährige David S am Münchner Olympia Einkaufszentrum damit neun Menschen erschossen und dann sich selbst. 

Die Verteidigung hat 3,5 Jahre vorgeschlagen die Staatsanwaltschaft 7 Jahre und 2 Monate. Mit dem Strafmaß ist die Kammer also der Anklage gefolgt.