20.07.2021 | Bayern Soforthilfe nach Hochwassern: So hilft Bayern den Betroffenen

Nach den schweren Hochwassern in vielen Teilen Bayerns hat die Regierung jetzt ein Soforthilfe-Paket für die Betroffenen vorgestellt. Alle Details dazu erfahrt ihr hier.

Foto: Peter Kneffel / dpa

"Der Freistaat lässt niemanden im Stich". Unter diesem Motto hat die Bayerische Regierung nach den schweren Unwettern ein Soforthilfepaket in Höhe von 50 Millionen Euro auf den Weg gebracht. Die Hilfen sollen so schnell wie möglich ausgezahlt werden, so Staatskanzleichef Dr. Florian Hermann.

Wer die Hilfe beantragen kann

Die Soforthilfe ist für die Betroffenen der Hochwasser in den folgenden Gebieten gedacht

  • Berchtesgadener Land
  • Ansbach
  • Neustadt an der Aisch/Bad Windsheim
  • Erlangen/Höchststadt
  • Fürth
  • Kitzingen
  • Schweinfurt
  • Hof
Details des Paketes

Das Soforthilfe-Paket soll sich in zwei Bereiche aufteilen

Soforthilfe „Haushalt/Hausrat“

  • Bis zu 5.000€ je Haushalt
  • Bei Versicherbarkeit gibt es einen Abschlag von 50%

Soforthilfe „Ölschäden an Gebäuden“

  • Bis zu 10.000€ je Wohngebäude
  • Bei Versicherbarkeit gibt es einen Abschlag von 50% 

Auch für Unternehmen und Angehörige freier Berufe sowie der Land- und Forstwirtschaft soll es Soforthilfen geben. Damit beauftragt die Staatsregierung die zuständigen Ministerien.

Extra Regelung bei drohender Existenzgefährdung

Bei drohender Existenzgefährdung gibt es eine zusätzliche Regelung. Alle Bürger, Privathaushalte, Gewerbetriebe, selbständig Tätige sowie Unternehmen der Land- und Forstwirtschaft sollen in diesem Fall Zuschüsse aus dem Härtefonds bekommen. Diese sollen je nach finanzieller Leistungskraft der geschädigten Personen bis maximal 100% der Kosten übernehmen, eine Überkompensation werde es nicht geben.

Über zusätzliche Aufbauhilfen werde in enger Abstimmung mit der Bundesregierung entschieden, so die Staatskanzlei in ihrem Beschluss.