14.08.2020 | Bayern Trotz Corona: Für Religionsunterricht und Co. werden Klassen gemischt

Kleine und feste Klassengruppen - das soll helfen, eine Ausbreitung des Corona-Virus zu verhindern. Für bestimmten Unterricht soll jedoch eine Ausnahme gemacht werden.

Foto: Marijan Murat/dpa

In Zeiten der Corona-Pandemie soll eigentlich auf größere Klassen verzichtet werden und feste Gruppen gebildet werden. Für den Religionsunterricht in Bayern wird jedoch eine Ausnahme gemacht. Das bestätigte ein Sprecher des Kultusministeriums auf ANTENNE BAYERN Anfrage.

Religions- /Ethikunterricht stellt Ausnahme dar

„Soweit schulorganisatorische Gründe dies nicht erfordern (z. B. Kurssystem, klassenübergreifender Fremdsprachen, Religions- / Ethikunterricht oder schul-übergreifender Sammelunterricht in kleineren Fächern bzw. Wahlunterricht, jahrgangsgemischte Klassen), sollte von einer jahrgangsübergreifenden Durchmischung der Lerngruppen möglichst abgesehen werden", heißt es in den aktuellen Hygieneregeln für das neue Schuljahr. 

Hygienemaßnahmen werden auch hier getroffen

Als Hygienemaßnahme soll es im klassenübergreifenden Unterricht eine blockweise Sitzordnung geben. Das heißt, dass Schüler der gleichen Klasse in einem Block sitzen und im anderen Block die Schüler der anderen Klasse. Der Mindestabstand von 1,5 Metern ist auch hier vorgeschrieben und es soll möglichst eine feste Sitzordnung geben. Sofern der Raum es zulässt, sollen Einzeltische aufgestellt werden.