29.09.2020 | Bayern Wintersport trotz Corona: Das gilt in den bayerischen Skigebieten

Skifahren, Snowboarden, Skitouren gehen: Das alles soll in diesem Winter in Bayern möglich sein. Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hält Wintersport trotz Corona für sicher und hat erste Ideen vorgestellt.

Foto: Bernd Thissen/dpa

Der erste Schnee im Freistaat ist gefallen und die Skigebiete bereiten sich auf die neue Saison vor. Doch die Verunsicherung unter den Wintersportlern ist groß: Wie soll der Winterspaß inmitten der Corona-Pandemie aussehen? Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und der Bayerische Skiverband haben heute (29.09) in Garmisch-Partenkirchen erste Informationen zur Wintersportsaison 2020 bekannt gegeben. 

Das gilt im Skiurlaub:

  • In den Warteschlangen und in den Liften und Seilbahnen soll die Abstandsregelung gelten und es soll eine Maskenpflicht geben. Dadurch kann es zu längeren Wartezeiten kommen. Aiwanger hält Fahrten auch in vollen Gondeln für sicher. 
  • Skikurse sollen aus höchstens zehn Teilnehmern bestehen.
  • Ski-Weltcups und WM-Rennen sollen wie geplant stattfinden. Die Zuschauerzahl soll allerdings begrenzt werden, um den nötigen Abstand einzuhalten.
  • Après-Ski wird es nicht geben, aber der Hütten- und Gäststättenbetrieb soll geöffnet werden.

Ausnahmeregel für Kleinwalsertal und Jungholz

Außerdem fordert Aiwanger eine Ausnahmeregelung für das Kleinwalsertal und Jungholz. Die beiden Gebiete gehören zu Österreich (Bundesland Voralberg) und wurden vom RKI als Risikogebiet eingestuft. Die Gebiete sind über den Landweg nur vom Freistaat aus zu erreichen. Beide Gebiete sind bei Ski- und Wintersportlern besonders beliebt.