28.04.2016 | Bayernreporter Das Fürth-Monopoly kommt

Ob Gustavstraße oder Grafflmarkt, die Fürther können bald kaufen! Im Sommer soll das Fürth-Monopoly auf den Markt kommen. Die beiden Jungunternehmer Timo Schap und Florian Berlinger sammeln kreative Ideen - und da ist natürlich auch die Dauer-Konkurrenz zu Nürnberg ein großes Thema.

Die Jungunternehmer Florian Berlinger und Timo Schap (v.l.)  wollen Fürth mit einer Monopoly-Edition alle Ehre machen.
Die Jungunternehmer Florian Berlinger und Timo Schap (v.l.) wollen Fürth mit einer Monopoly-Edition alle Ehre machen.

Die beiden Jungunternehmer Timo Schap und Florian Berlinger sammeln über eine Facebook-Gruppe fleißig Ideen. Ein Fürth-Monopoly geht natürlich nicht ohne die Spielvereinigung und die Dauer-Konkurrenz zu Nürnberg, soviel ist klar. "Du wurdest im Ronhof mit einem schwarz-roten Club erwischt, gehe ins Gefängnis.“, könnte zum Beispiel auf einer Ereigniskarte stehen. Oder: "Du bist mit der U-Bahn über die Stadtgrenze gefahren, zahle eine Strafe."

Auch die Gustavstraße und der seit Jahren andauernde Streit um den Lärm in der Kneipenmeile sollen ihren Platz auf dem Spielbrett haben. „Auf Facebook kam der Vorschlag, die Gustavstraße als Flüsterstraße mit einem Filzstreifen zu kennzeichnen“, erzählt Schap. Das kam so gut an, dass die beiden Macher das unbedingt umsetzen wollen.

Mit viel Liebe zum Detail wollen sie eine-Monopoly-Edition entwickeln, die der Stadt und den Fürthern alle Ehre macht. Die Häuser und Hotels sollen in den Stadtfarben Grün und Weiß gestrichen sein. Bei den Spielfiguren darf ein Kleeblatt eigentlich nicht fehlen oder vielleicht auch Persönlichkeiten wie der frühere US-Außenminister und Fürther Ehrenbürger Henry Kissinger.

Wer will, kann über die sozialen Netzwerke seine Meinung sagen, Vorschläge machen und so das Spiel mitgestalten. Welche Straße darf nicht fehlen? Was gehört einfach zu Fürth dazu? Das Spiel soll in limitierter Auflage von 5.000 Stück voraussichtlich im Sommer herauskommen und um die 45 Euro kosten.

So könnte das Fürth-Monopoly aussehen