01.12.2015 | Bayernreporter Echte Schätze aus der Bamberger Krippenstadt

Die berühmte Bamberger Krippenstadt fasziniert Besucher aus Nah und Fern. An sechsunddreißig Stationen kann man dort mehrere hundert verschiedene Krippen aus aller Welt sehen und erleben. Eine besondere Station ist das Bamberger Krippenmuseum.

Eine Krippe an Weihnachten aufzustellen ist schon seit mehr als 400 Jahren Tradition. Auch heute erfreuen sich viele Menschen an einer Krippe unter ihrem Weihnachtsbaum. In der Adventszeit gibt es in Bamberg für alle Krippenbegeisterte eine ganz besondere Attraktion. 

In der sogenannten Bamberger Krippenstadt können Besucher große und kleine, historische und moderne, fränkische und Krippen aus aller Welt betrachten. Die insgesamt sechsunddreißig Stationen befinden sich an öffentlichen Plätzen, in Museen, Kirchen oder Kapellen. Eine ganz besondere Station ist das Bamberger Krippenmuseum. Der Besitzer, Erk Baumann „Die Sammlung ist sicherlich eine der größten in ganz Europa.“ Nur ein Bruchteil der Sammlung ist tatsächlich ausgestellt, es gibt noch ein riesiges Lager mit weiteren Figuren. Die Besucher erwartet eine einmalige Sammlung mit einer großen Bandbreite von Weihnachtskrippen, die sowohl vom Material als auch vom Alter sehr vielfältig sind. So gibt es zum Beispiel Krippen aus Bernstein, Glas, Porzellan, Holz oder Ton. Laut Erk Baumann ist jede Krippe in jeglicher Form- und Darstellungsweise erlaubt: Von der Punkergrippe, über die Krippe im bayerischen Stil, bis hin zur Krippe aus Bananenblättern aus Afrika. Der Betrachter soll sich in der Weihnachtskrippe wiederfinden und sich ein Stück mit ihr identifizieren können. Einige Modelle können Sie sich schon einmal in unserer Bildergalerie ansehen!

Wer jetzt Lust bekommen hat, seine persönliche Weihnachtskrippe zu finden, der soll nach Bamberg kommen und besinnliche Momente beim Besuch der wunderschönen Krippen genießen. 

Bayernreporter zum Nachhören

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