23.01.2020 | Bayernreporter Gag zur Faschingszeit: Bäckerei aus Moosinning backt Kassenbon-Krapfen

Ein Bäckermeister aus Oberbayern protestiert augenzwinkernd gegen die Kassenbonpflicht, die seit Anfang des Jahres für viel Zettelchaos sorgt. Die Bäckerei aus Moosinning backt Krapfen mit essbaren Kassenbons aus Fondant drauf.

Foto: Ludovic Gerboin / Bäckerei Ways

Zwischen Marillen- und Puddingkrapfen liegt ein ganz besonderes Gebäck in der Auslage der Bäckerei Ways in Moosinning: der Kassenbon-Krapfen. Wie alle anderen Krapfen auch ist er ein Saisonhighlight – nach Fasching ist Schluss. 

Statement gegen Bonpflicht

Das Süßgebäck ist ein Statement – gegen die Bonpflicht. Seit Beginn des Jahres müssen Händler auch bei Centbeträgen einen Kassenzettel drucken. Das Finanzamt kann so aber die Abrechnungen besser nachverfolgen und hofft, so Steuerbetrug vorzubeugen.

Foto: Ludovic Gerboin / Bäckerei Ways

Fondant statt Thermopapier

Den Kassenzettel aus Papier lassen viele Kunden liegen, den Kassenbon-Krapfen von Bäckermeister Ludovic Gerboin nehmen sie hingegen gerne mit. Der Zettel auf dem pinken Gebäck besteht aus Fondant, einer Zuckermasse – lecker und auch nachhaltiger als die Variante aus Thermopapier. Die Füllung besteht aus Vanille-Mascarpone-Sahne mit Himbeere